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	<description>Vom Wandel zwischen Kurzbefehlen und sozialer Paranoia</description>
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		<title>PLESK 9.5 &#252;berrascht mit Postfix Fixes</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 03:46:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem ist die neue Version von PLESK verf&#252;gbar; und ich bin richtig erstaunt dass man es bereits in der 5. Version von PLESK 9 geschafft hat endlich Postfix stabil einzubinden. Heureka. Zusammen mit Amavis und dem ClamAV als Virenfilter hat man nun eine Weboberfl&#228;che die sich sehen lassen kann – zumindest f&#252;r Kunden die [...]]]></description>
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<p>Seit kurzem ist die neue Version von PLESK verf&#252;gbar; und ich bin richtig erstaunt dass man es bereits in der 5. Version von PLESK 9 geschafft hat endlich Postfix stabil einzubinden. Heureka.</p>
<p>Zusammen mit Amavis und dem ClamAV als Virenfilter hat man nun eine Weboberfl&#228;che die sich sehen lassen kann – zumindest f&#252;r Kunden die Eyecandy m&#246;gen.</p>

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		<title>Inkasso Arnold &#8211; AGB &#196;nderung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 20:32:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Inkassounternehmen Arnold, von dem ich vor wenigen Tagen berichtete hat scheinbar die Zeichen der Zeit erkannt und nunmehr seine AGB angepasst. Gl&#252;cklich muss man dar&#252;ber nicht sein, vor allem beweisen sie aber wunderbar die totale Unkenntnis der Rechtslage des Inkassobetreibers. Langsam mache ich mir ernsthafte Gedanken ob man den f&#252;r ihn zust&#228;ndigen Landgerichtspr&#228;sidenten nicht [...]]]></description>
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<p>Das Inkassounternehmen Arnold, von dem ich vor wenigen Tagen berichtete hat scheinbar die Zeichen der Zeit erkannt und nunmehr seine AGB angepasst. Gl&#252;cklich muss man dar&#252;ber nicht sein, vor allem beweisen sie aber wunderbar die totale Unkenntnis der Rechtslage des Inkassobetreibers. Langsam mache ich mir ernsthafte Gedanken ob man den f&#252;r ihn zust&#228;ndigen Landgerichtspr&#228;sidenten nicht einmal kontaktieren sollte um die fachliche Eignung f&#252;r die Fortf&#252;hrung des Inkassounternehmens pr&#252;fen sollte.</p>
<p>1) AGB und die Ausk&#252;nfte</p>
<p>Es wurden also die AGB um folgenden Passus erweitert:</p>
<blockquote><p>Die vom IB zur Verfuegung gestellten Bonitaetsinformationen stammen nicht aus eigenem Datenbestand, sondern aus dem Bestand allgemeiner, zugaenglicher Quellen, auf § 33 BDSG wird ausdruecklich hingewiesen, der Schutz personenbezogener Daten wird beachtet. Wird dennoch eine Anfrage gestellt, kann diese nur bearbeitet bzw. beantwortet werden, wenn: a) diese hier per Post eingeht; b) ein Identit&#228;tsnachweis (Kopie Personalausweis) beiliegt, c) <strong>ein an sich selbst adressierter u. ein ausreichend frankierter Freiumschlag (f&#252;r Einschreiben mit Rueckschein) beiliegt</strong>. Besteht entspr. BDSG keine Pflicht zur Auskunftserteilung, erfolgt diese nicht. <strong>Anfragen per EMail- oder per Fax sind nicht erlaubt (§7 UWG) </strong>und werden nicht bearbeitet bzw. beantwortet.</p></blockquote>
<p>Fangen wir vorne an:</p>
<p>a) Wann gelten AGB?<br />
Allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen sind Vertragsbestandteil aber nur dann wenn auch ein Vertrag geschlossen wird. Bei einer Auskunftsabfrage die ich im Sinne meiner Rechte nach dem BDSG einmal pro Jahr durchf&#252;hre kommt kein Vertrag zu stande, da ich ein Recht nutze das mir per Gesetz zusteht und keine Vertragsgrundlage ben&#246;tigt. Daher ist die von Inkasso Arnold durchgef&#252;hrte AGB &#196;nderung schlichtweg sinnfrei, denn sie wird niemals zur Geltung kommen, ausser ich bin Kunde bei dem Unternehmen und fordere eine Auskunft an.</p>
<p>b) Rechtskenntnisse eines Inkassozulassungstr&#228;gers<br />
Wer nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) eine Zulassung zum Betrieb eines Inkassounternehmens und damit verbunden die Beschaffung fremder Rechtsgesch&#228;fte, in diesem Fall die Beitreibung ausstehender Zahlung durchf&#252;hrt, muss eine entsprechende Qualifikation vorweisen k&#246;nnen. Es sind Kenntnisse aus dem BGB sowie auch aus der ZPO von N&#246;ten um ein Mahnverfahren entsprechend rechtssicher durch zu f&#252;hren. Auch ist nach meiner Einsch&#228;tzung Wissen im Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen Recht notwendig, um die Mandanten bzw. Kunden entsprechend korrekt zu vertreten. Als Inkassounternehmen muss er die AGB seines Mandanten n&#228;mlich ber&#252;cksichtigen um die notwendigen Schritte korrekt durchzuf&#252;hren. Da er aber scheinbar seine eigenen AGB noch nicht einmal auf die Reihe bekommt, mache ich mir da gro&#223;e Sorgen.</p>
<p>Als Inkassounternehmer muss er einfach wissen wann ein Vertrag zu stande kommt und wann nicht, denn sonst kann er kein Verfahren das ihm &#252;bergeben wird auch nur ansatzweise pr&#252;fen und feststellen ob &#252;berhaupt eine Forderung entstanden ist. Unter der Hand: Das interessiert sowieso kein Inkassounternehmen, man &#252;bergibt die F&#228;lle und die werden einfach blind angemahnt. Es findet keinerlei Pr&#252;fung durch die Unternehmen statt, ein Makel den ich dringend behoben wissen m&#246;chte.</p>
<p>c)  Anfragen per EMail- oder per Fax sind nicht erlaubt (§7 UWG)<br />
Auch hier haben wir einen gro&#223;en Schwachfug. Das UWG gilt nur f&#252;r Unternehmen untereinander und nach aussen hin. Das bedeutet, eine Privatperson im Sinne des §13 BGB kann nach UWG gar nicht belangt werden, da sie nicht im Wettbewerb mit anderen steht. Ausserdem trifft diese Klausel so oder so nicht zu, da nach Gesetz ein Auskunftsanspruch in Textform besteht. Es ist nicht weiter im Gesetz definiert, dass zB die Anfragen nur per Fax zu erledigen sind. Wenn also ein Auskunftssuchender per Fax schreibt, ist die Textform erf&#252;llt und damit der Auskunftswunsch deutlich gemacht dem auch Folge geleistet werden muss.</p>
<p>d) &#8220;werden nicht bearbeitet bzw. beantwortet.&#8221;&#8216;<br />
An der Stelle von Inkasso Arnold h&#228;tte ich diesen Passus aus den AGB, die ja immerhin sowieso nicht gelten, gestrichen. Denn damit leistet er Zeugnis, dass er seiner Auskuftspflicht nicht nachkommen wird, auch wenn diese nach den Vorgaben aus dem Gesetz erfolgt ist. Textform umschlie&#223;t also Fax und E-Mail. Die Festlegung der Schriftform nach §126 BGB kann er nicht festlegen wenn kein Vertrag vorhanden ist.</p>
<p>Fazit:<br />
Inkasso Arnold gl&#228;nzt mit rechtlicher Unkenntnis bzw. verschlimmert die Angelegenheit nur noch anstatt diese zu verbessern. Es fehlt an eklatantem Wissen &#252;ber Vertragsschluss sowie der Anwendung der geltenden Gesetze. Jedem der sich &#252;berlegt dort Kunde zu werden um seine Forderungen beitreiben zu lassen, kann ich nur dringend davon abraten.</p>

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		<title>PLESK Postfix, Amavis und Clamav</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 20:04:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bekannterma&#223;en reicht der Softwarehersteller Parallels f&#252;r die Linux Variante von PLESK ausschlie&#223;lich den tollen Dr. Web oder Kaspersky als Anti-Virenmodul. Beide sind kostenpflichtig und nehmen nicht wenig an Geb&#252;hren. Bei Dr. Web sind es schon mal 300€, Kaspersky rechnet pro Postfach. Aber: Es gibt Abhilfe. Dank Amavis, Postfix und Clamav kann man sich so ganz [...]]]></description>
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<p>Bekannterma&#223;en reicht der Softwarehersteller Parallels f&#252;r die Linux Variante von PLESK ausschlie&#223;lich den <strike>tollen</strike> Dr. Web oder Kaspersky als Anti-Virenmodul. Beide sind kostenpflichtig und nehmen nicht wenig an Geb&#252;hren. Bei Dr. Web sind es schon mal 300€, Kaspersky rechnet pro Postfach.</p>
<p>Aber: Es gibt Abhilfe. Dank Amavis, Postfix und Clamav kann man sich so ganz einfach einen kostenfreien Anti-Virenscanner schaffen.</p>
<p>Wie immer vorne weg: Wer keine Ahnung von Linux hat, nicht weiss was eine Shell ist und bei der Frage nach dem Texteditor unter Linux Notepad empfiehlt, sollte sich gleich von jemanden der sich mit dem Ganzen auskennt helfen lassen. <a href="http://ihr-linuxadmin.eu/" target="_blank">Hier</a> gibt es dazu Hilfe.</p>
<p>Voraussetzungen:    <br />PLESK unter Linux, Clamav Daemon und Freshclam, Amavis installiert.</p>
<p>&#160;</p>
<p><u>1) Konfiguration Amavis</u></p>
<p>Die Grundkonfiguration von Amavis sollte bereits erledigt sein, soll hei&#223;en ich erkl&#228;re hier nicht weiter wie man Clamav und Amavis verbindet, es gibt unz&#228;hlige Anleitungen. Neu ist allerdings, dass wir Amavis nicht wie &#252;blich auf Port 10024 laufen lassen, sondern wir m&#252;ssen ihm einen neuen Port zuweisen, da in den Regionen 10020 – 10030 PLESK mit den ganzen Mailhandlern arbeitet. Ich vergebe daher die Ports 6000 und 6001. Unter Debian nutzen wir dabei 2 Dateien:</p>
<blockquote><p>50-user.conf      </p>
<p>$forward_method = &#8216;smtp:[127.0.0.1]:6001&#8242;;       <br />$notify_method = &#8216;smtp:[127.0.0.1]:6001&#8242;;</p>
</blockquote>
<p>In der Hauptkonfigurationsdatei stellen wir ebenfalls den Port um:</p>
<blockquote><p>20-debian-defaults.conf      </p>
<p>$inet_socket_port = 6000;</p>
</blockquote>
<p>Damit sind die ersten Schritte schon erledigt. Der forward und notify Port muss &#252;brigens angegeben werden. Wird er das nicht gibt es folgenden Fehler:</p>
<blockquote><p>(!) WARN: sending SMTP QUIT command failed: 000</p>
</blockquote>
<p><u>2) Postfix main.cf</u></p>
<p>Die beiden folgenden Einstellungen in der main.cf und master.cf von Postfix m&#252;ssen im &#220;brigen vor Ver&#228;nderungen gesch&#252;tzt werden. PLESK hat die Angewohnheit die Dateien bei jeder &#196;nderung um Maileinstellungsbereich sowie auch bei Updates von PLESK komplett zu &#252;berschreiben. Jegliche Versuche PLESK zu erkl&#228;ren, dass nicht zu machen sind gescheitert. Ein chattr hilft hier auf jeden Fall weiter, sofern man EXT3/4 hat und nicht reiserfs.</p>
<p>Fangen wir also mit der main.cf an. Dort muss nur ein kleiner Eintrag eingef&#252;gt werden, da das meiste in der master.cf passiert.</p>
<blockquote><p>main.cf      </p>
<p>content_filter = smtp-amavis:[127.0.0.1]:6000</p>
</blockquote>
<p>Nachdem dieser Eintrag an das Ende der Datei gesetzt wurde, sind wir hier auch schon fertig. Als n&#228;chstes folgt nun die master.cf:</p>
<blockquote><p>master.cf     </p>
<p>plesk_virtual unix &#8211; n n &#8211; - pipe flags=DORhu user=popuser:popuser argv=/usr/lib/plesk-9.0/postfix-local -f ${sender} -d ${recipient} -p /var/qmail/mailnames     <br />127.0.0.1:10025 inet n n n &#8211; - spawn user=mhandlers-user argv=/usr/lib/plesk-9.0/postfix-queue 127.0.0.1 10027 before-queue      <br />127.0.0.1:10026 inet n &#8211; - &#8211; - smtpd -o smtpd_client_restrictions=&#160; -o smtpd_helo_restrictions=&#160; -o smtpd_sender_restrictions=&#160; -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject&#160; -o smtpd_data_restrictions=&#160; -o receive_override_options=no_unknown_recipient_checks      <br />127.0.0.1:10027 inet n n n &#8211; - spawn user=mhandlers-user argv=/usr/lib/plesk-9.0/postfix-queue 127.0.0.1 10026 before-remote      <br />plesk_saslauthd unix y y y &#8211; 1 plesk_saslauthd status=5 listen=6 dbpath=/plesk/passwd.db </p>
<p>submission inet n &#8211; - &#8211; - smtpd -o smtpd_enforce_tls=yes -o smtpd_sasl_auth_enable=yes -o smtpd_client_restrictions=permit_sasl_authenticated,reject -o smtpd_proxy_filter=127.0.0.1:10025 </p>
<p>smtps inet n &#8211; - &#8211; - smtpd -o smtpd_proxy_filter=127.0.0.1:10025 -o smtpd_tls_wrappermode=yes      </p>
<p>smtp-amavis unix -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; n&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 2&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; smtp -o smtp_data_done_timeout=1200 -o disable_dns_lookups=yes -o smtp_send_xforward_command=yes      <br />127.0.0.1:6001 inet n&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; n&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; -&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; smtpd -o content_filter= -o local_recipient_maps= -o relay_recipient_maps= -o smtpd_restriction_classes -o smtpd_client_restrictions= -o smtpd_helo_restrictions= -o smtpd_sender_restrictions= -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject -o mynetworks=127.0.0.0/8 -o strict_rfc821_envelopes=yes</p>
</blockquote>
<p>Das sind die kompletten Eintr&#228;ge die gesetzt werden m&#252;ssen. Es werden vermutlich einige schon vorhanden sein. Ich empfehle einfach alles ab “plesk_virtual” rauszuwerfen und gleich neu einzusetzen, das erspart die Sucharbeit. Nachdem wir auch diesen Eintrag erledigt haben, sichern wir die beiden Dateien gegen Ver&#228;nderung, starten Postfix neu und fertig <img src='http://schwarz-weiss.cc/wp-content/plugins/smilies-themer/tango/face-smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vorher sollte aber jeder in PLESK selbst den Virenfilter auf “keinen” umgestellt haben, damit nicht doch noch Dr. Web im Hintergrund weiterl&#228;uft.</p>

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		<title>DHL Abholservice Erfahrung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:19:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man nach obigen Stichworten in Google sucht findet man weniger gute Erfahrungswerte. Daher will ich heute einen Beitrag dazu verfassen, dass man mit dem Abholservice von DHL auch gute Erfahrungen machen kann. Die Beauftragung habe ich direkt online erledigt, Zahlung erfolgt via PayPal. Man erh&#228;lt sogar eine Rechnung die auf einen gew&#252;nschten Rechnungsempf&#228;nger direkt [...]]]></description>
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<p>Wenn man nach obigen Stichworten in Google sucht findet man weniger gute Erfahrungswerte. Daher will ich heute einen Beitrag dazu verfassen, dass man mit dem Abholservice von DHL auch gute Erfahrungen machen kann.</p>
<p>Die Beauftragung habe ich direkt online erledigt, Zahlung erfolgt via PayPal. Man erh&#228;lt sogar eine Rechnung die auf einen gew&#252;nschten Rechnungsempf&#228;nger direkt online erstellt wird. Der DHL Mann erscheint dann in dem gew&#228;hlten Zeitfenster. Bei mir war das leider gegen Ende des Zeitfensters (~ 17.00 Uhr). Das wird aber weniger an DHL liegen sondern daran, dass ich auf der Tour zum Paketzentrum der letzte Posten bin.</p>
<p>Rund um bin ich soweit zufrieden auch wenn der Abholservice in meinen Augen teuer ist. 6€ musste ich f&#252;r das gew&#252;nschte Zeitfenster, das immerhin noch 5 Stunden lang ist berappen, bei anderen Dienstleistern wie Hermes oder UPS sind diese Services inbegriffen.</p>

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		<title>Kommunikation in der Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:53:57 +0000</pubDate>
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<p>Wer am Ende des Beitrages angelangt ist und sich diesen ersten Satz noch einmal durchliest, wird mir beipflichten, dass dieser Beitrag &#252;ber die Kommunikation innerhalb der Piratenpartei eher kritischer Natur ist, als dass er lobend geschrieben wurde. Hintergrund ist nicht ein Versuch der Bew&#228;ltigung von Unstimmigkeiten, die ich durch j&#252;ngste Entwicklungen mit meiner Partei habe, sondern vielmehr der klare Fingerzeig auf Umst&#228;nde die mir als Pirat aufgefallen.</p>
<p>Bevor ich mich nun in die Kritik st&#252;rze, will ich mir die Zeit nehmen, die verschiedenen Kommunikationskan&#228;le der Piraten einmal zusammen zu fassen. Es sei angemerkt, wer aktiver Pirat ist, weiss wie schwierig das ist.</p>
<p><strong>     <br />Existierende Kommunikationskan&#228;le</strong></p>
<p><strong>1) Mailinglisten</strong></p>
<p>Mailinglisten sind der heilige Gral der Piraten. Es gibt viel zu viele davon. Jede AG, jede Gemeinschaft zur Ver&#246;ffentlichung eines offenen Briefes und selbst jedes Orgateam er&#246;ffnet als erste “Amtshandlung” eine Mailingliste. W&#252;rde man alle Mailinglisten der Piraten abonnieren wollen, w&#252;rde man sich einer Flut von gesch&#228;tzten 200 000 Mails am Tag aussetzen, die man dann aber auch alle entsprechend zu lesen hat, denn es ist immerhin das Hauptkommunikationsmittel der Piraten auf dem alles – und ich meine wirklich alles – besprochen wird.    <br />Doch woher kommt dieser Mailinglistenfetisch, denn anders kann ich es nicht bezeichnen, wenn man sich an ein Kommunikationsmedium derart heftet? Nun ich bin der Meinung, dass der Hang zu den Mailinglisten vor allem in unserer Herkunft der Mitglieder begr&#252;ndet ist. Sehr viele Piraten, auch ich nehme mich davon nicht aus, haben ihren Ursprung in der IT Welt. Gerade im unixoiden Umfeld sind Mailinglisten, bzw. die monochrome textbasierte Variante der Kommunikation vorzufinden. Dies kann ich allein damit erkl&#228;ren, dass ich selbst als Systemadministrator auf unz&#228;hligen Linux- und Sicherheitsmailinglisten angemeldet bin. Ein Forum mit Oberfl&#228;che kommt in diesem Bereich einfach nicht zu tragen, da die Hardcore Admins mit ihrem geliebten Mutt bzw. irssi f&#252;r IRC Chats eben noch im textbasierten Umfeld h&#228;ngen, dort auch gar nicht wegwollen und damit andere ebenfalls dazu anhalten ihre Kommunikation auf gerade solche Kommunikationsmedien zu verlagern. Zugegeben es gibt Ausnahmen, auch wenn diese selten sind.</p>
<p>Ich bin mir aber – und vermutlich formieren sich schon einige die nun zum Gegenschlag gegen einen Mailinglisten&#228;chter ausholen – sicher, dass Mailinglisten eben genau nicht als Kommunikationsmittel, welches wir als <strong>Partei</strong> f&#252;r politische Arbeit ben&#246;tigen geeignet sind, sondern vielmehr als fl&#252;chtiges organisierendes und verteilendes informatives Medium genutzt werden sollen. Konkret meine ich damit, dass Mailinglisten lediglich zur Planung von Aktionen, ob nun auch z.B. das WLAN wirklich funktioniert, bzw. zur Ank&#252;ndigung eines Nicht-Flashmobs in Unterhosen an Flugh&#228;fen genutzt werden sollen, Themenkomplexe wie Bedingungsloses Grundeinkommen oder sozialere Marktwirtschaft haben aber allein schon aufgrund ihrer Tragweite den Anspruch auf Diskussion mittels eines geeigneteren Mediums.</p>
<p>Ein weiterer Minuspunkt der den Mailinglisten vorgemerkt ist, ist die Art der Diskussion. Aufgrund der Distanz eines Absenders und Schimpfboldes auf einer Mailingliste zu dem Empf&#228;ngerkreis mit Publikum aber auch dem direkten Empf&#228;nger in einer heissen Wutdiskussion, erlaubt es diesem einen Diskussionsstil zu f&#252;hren, der in einem normalen Gespr&#228;ch von Bierglas zu Bierglas nicht m&#246;glich w&#228;re. Ich habe des &#246;fteren pers&#246;nliche Attacken als auch Beschimpfungen der niedersten Kategorie auf solchen Listen wahrnehmen m&#252;ssen. Dadurch dass Mailinglisten nicht moderiert werden, zumindest habe ich bisher noch keine Moderation wahrgenommen, haben Diffamierungen und &#228;hnlich gelagertes hier eine B&#252;hne die von einigen Unholden gerne genutzt werden. Ich spreche mich nun aber nicht f&#252;r die Zensur bzw. Moderation auf Mailinglisten aus, gebe aber zu bedenken, dass diese Listen a) f&#252;r jedermann lesbar sind, b) eine Mitst&#246;rerhaftung auch f&#252;r die Partei entstehen kann und c) wir damit den Beweis der mangelnden Diskussionskultur liefern, auch wenn dieser durch einzelne, die mit derartigen w&#252;sten Emails auf sich aufmerksam machen, den eigentlichen Beweis f&#252;r die ganze Partei liefern.</p>
<p><strong>2) Newsserver</strong></p>
<p>Seit kurzem wird in einem Projekt namens “Syncom” (ich komme sp&#228;ter noch drauf zu sprechen) ebenfalls zu den Mailinglisten ein Newsserver angeboten. Letztlich ist dies nichts anderes als das einigen sicherlich noch bekannte Usenet und dabei spreche ich nun nicht von UseNext Zug&#228;ngen, um Bin&#228;rdateien zu beziehen. Ansonsten spiegelt der Newsserver selbiges wie die Mailinglisten wieder, nur dass er &#252;ber einen anderen Client bedient wird, sowie auch besondere Regelungen in der Vorhaltezeit von Nachrichten hat, ohne auf die technischen Details weiter eingehen zu wollen. Es verh&#228;lt sich also in diesem Punkt wie bei den Mailinglisten.</p>
<p><strong>3) Forum</strong></p>
<p>Jeder der sich jetzt schon freut, dass ich auf den k&#252;rzlich geschehenen Forumtransfer eingehe, wird zum jetzigen Zeitpunkt bitter entt&#228;uscht werden, da ich dazu derzeit mich &#246;ffentlich bis zur vollst&#228;ndigen Kl&#228;rung aller Umst&#228;nde nicht &#228;ussern werde. Es kann mich bei R&#252;ckfragen zur Sache selbst jeder gerne direkt kontaktieren.</p>
<p>Das Forum der Piraten wird unabh&#228;ngig von den Mailinglisten betrieben. Damit haben wir somit eine Trennung zwischen den Diskutanten auf Mailinglisten und Forum. Dieser Graben wird auch von den jeweiligen Seiten aufrecht erhalten, da die Anh&#228;nger des heiligen Grals von diesem nicht weichen, die Forenj&#252;nger ebenfalls von ihrem Maulwurfsh&#252;gel nicht abr&#252;cken. Ich kann damit mit Recht behaupten, dass wir Themen durch die Unabh&#228;ngigkeit beider Kommunikationsmedien doppelt diskutieren, die Ergebnisse aber nicht gegeneinander abgleichen sondern im schlimmsten Fall zweierlei Meinungen entstehen, die sicherlich diskutiert wurden, allerdings ohne die Argumente des anderen Lagers mit einzubeziehen.    <br />Die Vorteile eines Forums liegen dabei klar auf der Hand: W&#228;hrend man f&#252;r eine Mailingliste eine Emailadresse mit unbegrenztem Postfach (ich erinnere an die 200 000 Mails / Tag) ben&#246;tigt, sowie eine intensive Beziehung zu allen Funktionen seines Mailprogramms, ist ein Forum frei von diesem H&#252;rden und bietet daher die Einfachheit der Diskussion an. Anmelden, einloggen und Beitr&#228;ge schreiben. Auch die Lesbarkeit an sich ist ein wichtiger Punkt, bei Mailinglisten darf man noch jede Email einzeln lesen und muss sich vorangegangene Emails auch merken um der Diskussion folgen zu k&#246;nnen, die dann durch falsches oder zerrissenes Zitieren ad absurdum gef&#252;hrt wird, im Gegensatz zu einem Forum bei dem ich mir die Beitr&#228;ge en bloc zusammenh&#228;ngend durchlesen kann.     <br />Allerdings haben auch Foren ihre Kehrseite: Die Trolle w&#252;ten auch hier gleicherma&#223;en wie in den Mailinglisten. Der einzige Vorteil ist dabei dass man Benutzer deren Hauptaufgabe das Sammeln von &lt;°(((&gt;&lt; (Heringen) ist, durch Deaktivierung ihrer Accounts etwas abk&#252;hlen kann, auch wenn die K&#252;hlphase nur bis zur n&#228;chsten Sockenpuppe reicht.     <br />Ein weiterer Punkt der nicht ausser Acht gelassen werden sollte ist die Archivfunktion eines Forums, denn ein Forum ist von seiner Grundstruktur darauf ausgelegt, dass alle Beitr&#228;ge erhalten bleiben, diese indexierbar und nachlesbar sind. F&#252;r so manchen Diskutanten kann dies schnell ungem&#252;tlich werden, wenn alte Beitr&#228;ge herausgefischt und vorgehalten werden.</p>
<p><strong>4) Syncom</strong></p>
<p>Das Projekt Syncom, welches ich gerne einmal bildlich beschreiben w&#252;rde, obgleich ich Sprache und Abwasserkanalisation ungern in einen Satz presse:</p>
<p><em>Bezeichnet man die Mailinglisten, Newsserver und das Forum jeweils als Abwassersyphon f&#252;r Diskussionen, so ist Syncom die Vereinigung selbiger ohne Kl&#228;ranlagenfunktion obwohl diese dem System angedacht war und ist.</em></p>
<p>Um diese Aussage von mir nun verstehen zu k&#246;nnen, liefere ich ein paar Hintergrundinformationen zum Projekt Syncom. Die Idee des Projekts halte ich nicht f&#252;r grunds&#228;tzlich verkehrt, allerdings bin ich der Auffassung dass die Projektidee nicht gegen die Mentalit&#228;t der Piraten innerhalb der Partei gelinkt wurde. Das Syncom Projekt hat als erstes den Ansatz, dass alle drei Medien – Newsserver, Mailinglisten und Forum – miteinander verbunden werden, um eine einheitliche und gemeinschaftliche Diskussion zu zulassen. Gerade f&#252;r Diskutanten die nicht mit dem Emailprogramm Tag und Nacht arbeiten und sich eine penible Organisationsstruktur zur Verwaltung der ganzen Mailinglisten angeeignet haben, damit eher das Forum nutzen, mag dies ein gro&#223;er Schritt zur Vereinfachung an der Teilnahme von Diskussionen sein. Zus&#228;tzlich werden wir allen Lagern, sowohl den Mailinglistenanh&#228;ngern, Forenj&#252;ngern und Usenetgro&#223;eltern gerecht und bieten eine gemeinsame Basis um zu diskutieren.    <br />Bis hier hin folge ich gerne der Idee, doch nun wird es schwierig. Ein Problem der Piraten ist, dass auf Mailinglisten und anderen Kommunikationsmedien viel diskutiert wird, die Ergebnisse und auch die Essenz aus den Diskussionen dann aber auf den Mailinglisten gerne versiegen. Ich erkl&#228;re dies gerne bildlich damit, dass ein Entwickler alle Energie in die Entwicklung einer Anwendung steckt, f&#252;r die Dokumentation meist aber nur eine schmucklose Textdatei mit technisch-kyrillischen Anweisungen herhalten muss. Die Piraten halten dies &#228;hnlich, diskutiert wird viel, Ergebnisse im Wiki sind dann eher d&#252;nn besiedelt.</p>
<p><strong>5) Wiki</strong></p>
<p>Das Wiki, eigentlich ebenfalls mit einem Satz beschreibbar: </p>
<p><em>Eine von Vogonisten gef&#252;llte Datencloake ohne Struktur und &#220;bersicht.</em></p>
<p>Auch hier liefere ich gerne die Erkl&#228;rung dazu. Als erstes sind die Vogonisten hier nicht mit den Vogonen aus dem Film “Per Anhalter durch die Galaxis” zu vergleichen, sondern dies ist eine Wortsch&#246;pfung eines rhetorisch begabten Piraten. Er hat den Begriff Vogonismus erschaffen um damit auszudr&#252;cken, was im Wiki Alltag geworden ist: Informationen werden durch &#220;berf&#252;lle und mangelnde Organisation, obgleich diese &#246;ffentlich und f&#252;r jeden auffindbar eingepflegt, dennoch versteckt sind. Wer einmal im Wiki eine Information, die er dringend ben&#246;tigt, gesucht hat, wird mir best&#228;tigen k&#246;nnen, dass er mindestens einmal daran gescheitert ist. Dabei ist gerade das Wiki ein sehr wichtiges Element unserer Partei, da es das zentral-kollektive Gehirn der Piraten darstellt. Alles Wissen und jegliche Informationen sind im Wiki zu finden – ausser sie wurden auf einer Mailingliste diskutiert und niemand hat es eingetragen. Aber auch das zeigt, wie wichtig das Wiki ist. Und gerade weil es so wichtig ist, darf eine Strukturierung sowie auch Aufbereitung der Daten im Wiki unter keinen Umst&#228;nden fehlen. Die notwendigen Erweiterungen auf technischer Ebene sind vorhanden, doch kann diese noch lange nicht jeder bedienen. Damit wir aber Informationen nicht im Rohformat aufnehmen m&#252;ssen ist es unabdingbar mit &#220;bersichten, grafischen Elementen und Ansichten zu arbeiten die eine leichte Auffassung der Informationen erm&#246;glichen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist die von Markus aka Anthem entwickelte Antragsfabrik. Damit wird es erstmalig m&#246;glich die Satzungs- und Programm&#228;nderungsantr&#228;ge &#252;bersichtlich aufbereitet aufzunehmen, zu durchdenken und dann entsprechend eine Meinung durch Zustimmung, Enthaltung oder Ablehnung zu geben. Und genau solche Ansichten w&#252;nsche ich mir an weiteren Stellen im Wiki.</p>
<p><strong>6) Twitter</strong></p>
<p>Ja auch ich nutze unter @NetAndroid_BY einen Twitteraccount – und das sogar aktiv. Dennoch halte ich Twitter lediglich als Ank&#252;ndigungsmedium f&#252;r geeignet. Mehr nicht. Im Endeffekt ist Twitter auch nichts anderes als SMS, nur mit 140 statt 160 Zeichen. Zudem sehe ich in Twitter auch die Gefahr, dass die Kommunikation miteinander in Mitleidenschaft gezogen wird, denn seit SMS und Twitter erlebe ich es immer wieder dass es einigen in direkten Gespr&#228;chen doch merklich schwer f&#228;llt einen Satz mit mehr als zwei Kommas und einer Apposition zu bilden, geschweige den meinen geliebten Schachtels&#228;tzen zu folgen.</p>
<p>Die Piraten nutzen Twitter sehr stark, seitdem ich bei den Piraten bin, weiss ich selbst erst wie man den Dienst richtig nutzt. Alle hei&#223;en Infos laufen dar&#252;ber und l&#246;sen oft hitzige 140 Zeichen Wortgefechte aus. Da das Medium selbst zur Diskussion g&#228;nzlich ungeeignet ist, wie schon viele aktive User gemerkt haben, kommt der Dienst hier ganz gut davon, da ich es als Ank&#252;ndigungsmedium durchaus sch&#228;tze – mehr aber auch nicht.</p>
<p><strong>7) IRC / Jabber</strong></p>
<p>Ich selbst nutze kein IRC, von daher kann ich dazu wenig sagen. Allerdings nutze ich aktiv Jabber, da es f&#252;r mich freundlicher daherkommt, als die IRC Dienste. Auch hier haben wir letztlich nichts anderes als textbasierende Diskussionen, die fern jeder emotionalen und gestikativen Ebene sind. Auch hier haben wir die &#252;blichen Netzgestalten die auf Fischfang ihre Angeln ausgeworfen haben. Ich reihe daher diesen Punkt neben die Mailinglisten mit ein, ausser dass es in IRC Kan&#228;len sogenannte OPs (Operatoren) gibt, die bei massiven &#220;bertretungen eine Form der Moderation anwenden um wieder Ruhe in die Menge zu bekommen. Es gibt aber auch unmoderierte Kan&#228;le auf denen dann der Troll toben darf.</p>
<p><strong> <img src='http://schwarz-weiss.cc/wp-content/plugins/smilies-themer/tango/face-cool.png' alt='8)' class='wp-smiley' /> Telefonkonferenzen / Mumblesitzungen</strong></p>
<p>Nachdem wir uns nun ausf&#252;hrlich den textbasierten Kommunikationsmedien gewidmet haben, folgen nun die Medien die mit gesprochener Sprache genutzt werden: Telefon- oder Mumblekonferenzen. Auch hier haben wir als Unterschied zwischen beiden Arten der Konferenzen eine rein technische Unterscheidung, die man ganz einfach auf fernm&#252;ndliche Konferenzen herunter brechen kann. Hier ist der gemeine Pirat nun gefordert durch Wortwahl und gesprochene Sprache aufzutreten. In einer Telefonkonferenz kann man eben nicht mehr wie auf einer Mailingliste entsprechend niederem Schreibstil f&#252;r Aufruhr sorgen, sondern bekommt bei Nichtgefallen seines Gegen&#252;bers direkt Paroli. Trolle wird man in solchen Sitzungen kaum bis gar nicht finden. Solche Konferenzen halte ich f&#252;r das erste taugliche Medium um auch Politik “machen” zu k&#246;nnen.    <br />Nur durch die lebendige Diskussion, durch Schlagabtausch und Argumentationsf&#252;hrung entsteht hinterher ein Ergebnis das sich sehen lassen kann und es ist auf jeden Fall effektiver als textbasierte Medien.Nat&#252;rlich sind, diese Erfahrung habe ich selbst gemacht, Konferenzen dieser Art viel anstrengender. In der Diskussion muss ich a) Argumente vorbringen, b) diese auch begr&#252;nden k&#246;nnen und c) Argumente eines Gegners aufs Korn nehmen k&#246;nnen um ihn von meiner Meinung &#252;berzeugen zu k&#246;nnen, nachdem ich ihm gezeigt habe, dass seine Argumente wertlos sind. Ich betrachte solche Konferenzen ein wenig wie Kampfsport ohne Gewalt anzuwenden. Vor allem bringen diese Konferenzen den Piraten mehr als Mailinglisten oder &#228;hnliches, denn der politische Gegner wird nicht erst eine Mailingliste er&#246;ffnen, wenn er uns im politischen Alltag an die W&#228;sche will.</p>
<p><strong>9) Stammtische / Reale Treffen</strong></p>
<p>Stammtische, Versammlungen, Treffen vor Ort sind die <strong>einzige </strong>und zugleich <strong>beste </strong>Art und Weise Politik zu machen. Wir Piraten m&#252;ssen lernen dass gerade Politik durch gesprochene Sprache in Debatten vor Ort stattfindet und nicht &#252;ber Mailinglisten ausgefochten wird. Man stelle sich nur einmal einen Plenarsaal vor, in dem zwar Abgeordnete sitzen, die Debatten aber &#252;ber die beliebten technischen Tools durchgefochten werden und keiner eine lebhafte Rede vorn am Pult h&#228;lt. Ist das Politik? Nein! Wir m&#252;ssen noch viel mehr Versammlungen, Treffen und Vor-Ort Gespr&#228;che abhalten als bisher, auch wenn es den Kellerkindern, von denen ich mich nicht ausnehme, schwerf&#228;llt unter dem Geschrei der V&#246;gel, der Frischluft und gleisenden Sonnenlicht durch die Stra&#223;en zum Treffpunkt zu huschen. Als Einschub dazu, es ist bezeichnend dass die Gesch&#228;ftsstelle der Piraten in Mittelfranken im “Keller” liegt.</p>
<p><strong>da war aber noch…</strong></p>
<p>Ja ich bin mir sicher, dass ich noch einiges vergessen habe, die Liste oben hat auch keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit, sondern zeigt vielmehr, dass die Liste doch schon viel zu lang ist. Wer soll diese ganze Informationsflut beherrschen, geschweige denn lesen? Das schafft nur jemand, der sich 24 Stunden mit den Piratenkan&#228;len besch&#228;ftigt und so jemanden wird es, das behaupte ich nun einmal frech, nicht geben.</p>
<p><strong>Und die L&#246;sung?</strong></p>
<p>Wie ich bereits beim Syncom Projekt habe durchblicken lassen, hat der derzeitige Vorstand Bestrebungen das Projekt auch g&#228;nzlich umzusetzen. Nach Aufassung einiger Satzungsanh&#228;nger, die die Regeln zu 100% klar auslegen, darf der Vorstand uns Piraten auch das Kommunikationsmedium vorgeben, das heisst aber noch lange nicht, dass wir uns das auch gefallen lassen. Das Vorhaben mit Syncom und der Begrenzung der Vorhaltezeit von Diskussionen als Druckmittel zu nutzen um mehr Ergebnisse ins Wiki einfliessen zu lassen, klingt erst einmal vern&#252;nftig, da der Vorstand dazu gew&#228;hlt wurde, die Parteistruktur so zu gestalten, dass diese effektiv f&#252;r die ganze Partei ist. Solange aber nicht es als Selbstverst&#228;ndnis eines jeden Piraten geworden ist, zur Erhaltung und weiteren Nutzung seiner gewonnen Informationen, diese auch ins Wiki zu stellen, wird der Zwang nicht f&#246;rderlich sein sondern wird sicherlich einige Lager hervorbringen, die sich dagegen aufb&#228;umen – und das aus meiner Sicht auch zurecht. Eine Vernichtung von Diskussionen durch automatische L&#246;schung halte ich grunds&#228;tzlich f&#252;r falsch, sondern der Vorstand sollte das Bewusstsein der Piraten vor allem darin st&#228;rken, dass er ihnen klar macht, dass es unabdingbar ist, dass &#252;ber gewonnene Erkenntnisse das Ganze im Wiki, f&#252;r andere auch nutzbar, eingetragen wird. Als Piraten haben wir n&#228;mlich im Wahlkampf uns f&#252;r verteiltes Wissen, das jedem zug&#228;nglich ist, eingesetzt. Eine beendete Diskussion die nicht im Wiki landet ist kein geteiltes Wissen in dem Sinne, sondern lediglich Wissen innerhalb einer Gruppe der Diskutanten auf der Mailingliste bzw. dem Medium auf dem es diskutiert wurde. Damit es letztlich Wissen wird, dass uns Allen zur Verf&#252;gung steht muss es ins Wiki eingetragen werden, damit wir darin eine Datenbasis an Informationen aufbauen k&#246;nnen. Nur dann k&#246;nnen wir im n&#228;chsten Schritt uns einen &#220;berblick aller Daten und im Folgeschritt Wissen aneignen. Hierzu verwende ich gerne zur Veranschaulichung eine Wissenspyramide.</p>
<p><a href="http://schwarz-weiss.cc/wp-content/uploads/2010/02/Wissenspyramide.gif"><img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Wissenspyramide" border="0" alt="Wissenspyramide" src="http://schwarz-weiss.cc/wp-content/uploads/2010/02/Wissenspyramide_thumb.gif" width="500" height="347" /></a></p>
<p>Genau genommen fehlt dieser Pyramide aber noch eine Schicht, in der befinden wir uns n&#228;mlich gerade: Unterhalb der Daten, denn wir wissen noch nicht einmal was wir alles an “Daten” haben. Oder findet sich hier in den Reihen jemand der die Frage nach den Daten beantworten kann? So trete er hervor. </p>
<p>Ich habe mir, da man das sicherlich von mir auch erwartet, wenn ich schon einen solchen Beitrag verfasse, Gedanken gemacht wie man die Kommunikation innerhalb der Piraten verbessern kann.</p>
<p><strong>1) Pirat</strong></p>
<p>Als erstes steht ein jeder Pirat auf der Liste. Solange wir uns nicht klar werden, dass unsere Kommunikation, so wie sie derzeit l&#228;uft eher den Niragara Wasserf&#228;llen gleicht, die wir nicht unter Kontrolle haben, ist an Kommunikationsstrukturierung noch gar nicht zu denken. Daher sollten wir im Vorfeld uns zusammen setzen und die derzeitige Problematik erkennen, denn nur wenn wir die Fehler erkannt haben, k&#246;nnen wir diese auch beheben. Wir werden sicherlich nicht alle 12000 Piraten die es derzeit sind, an einen Tisch bekommen um dar&#252;ber zu diskutieren, aber eine gr&#246;&#223;ere Gruppe die sich dazu ernsthaft Gedanken macht und auch das Selbstverst&#228;ndnis eines jeden Piraten sch&#228;rft muss es doch sein.</p>
<p><strong>2) Mailinglisten</strong></p>
<p>Den Mailinglisten w&#252;rde ich als erstes jeglichen Anspruch auf Diskussionsmedium entziehen und diese zu einem reinen Ank&#252;ndigungsmedium verst&#252;mmeln. &#220;ber diese Listen laufen nur Ank&#252;ndigungen und kleinere organisatorische Absprachen um eine Aktion oder Vorhaben zu planen.</p>
<p><strong>3) Forum</strong></p>
<p>Das ist das einzige Medium dem ich eine Diskussionserlaubnis zubilligen w&#252;rde und das obwohl ich auch der heiligen Kuh “Mailingliste” verfallen bin. In einem Forum kann ich aufgrund der besseren Darstellung viel einfacher diskutieren als auf Mailinglisten. Wir erm&#246;glichen zudem auch nicht so begabten Internetnutzern die M&#246;glichkeit der Teilnahme an der Dikussion ohne sie auszuschlie&#223;en.</p>
<p><strong>3.1) Syncom</strong></p>
<p>Zugegeben durch das Projekt Syncom kann man nun die Sucht einiger nach Diskussion &#252;ber eine Mailingliste, dadurch dass alles auch &#252;ber ein Forum abrufbar ist, stillen, da alles miteinander verbunden ist. Ich r&#228;ume das insoweit ein. Allerdings sehe ich darin eine andere Gefahr. Zum einen werden nicht alle Mailinglisten angeschlossen sein, da dies die Entscheidung einer jeden Mailingliste selbst ist, zum zweiten halte ich es f&#252;r bedenklich wenn auf einer Kreismailingliste die im Syncom angeschlossen und im tiefen Bayern sitzt, pl&#246;tzlich jemand aus Mecklenburg-Vorpommern meint gute Ratschl&#228;ge f&#252;r b&#252;rgernahe Politik geben zu m&#252;ssen. Ohne auf die Lokalit&#228;ten (diese dienen hier nur als F&#252;llworte) einzugehen, sehe ich das Problem darin, dass jemand aus der anderen Ecke Deutschlands doch gar nicht beurteilen kann, wie es in einem fernen Ort mit b&#252;rgernaher Politik (um beim Beispiel zu bleiben) aussieht. Auch sehe ich ein Problem darin, dass dadurch dass auf den Mailinglisten ein rauer und ungehobelter Ton einzelner herrscht, dies schnell zu Rangeleien quer Partei f&#252;hren kann, denn es ist durch die Forenoberfl&#228;che f&#252;r jeden einsehbar. Auch sehe ich mit einem Klick was aktuell diskutiert wird, wo ein Thema mal wieder mit hohen Wellen schl&#228;gt. Trolle k&#246;nnen direkt mit einsteigen und die Phosphorfakeln in die Pulverf&#228;sser dr&#252;cken. Ohne moderativen Eingriff wird dies zum Pulverfass f&#252;r die ganze Partei; eine hochexplosive Diskussionsmischung.</p>
<p><strong>4) Telkos / Mumble / RL Treffen mit Hausaufgaben</strong></p>
<p>DAS ist das Kommunikationsmedium auf das wir uns fokusieren sollten, dabei besonders wichtig sind die Hausaufgaben. Wenn ich mir die verschiedenen Arbeitsgruppen ansehe, dann finden dort viele Diskussionen statt, welche auch den ganzen Tag laufen, allerdings sind die Ergebnisse nicht so effizient entstanden wie man es gestalten k&#246;nnte. Meine Vorstellung von effizientem Arbeiten ist, dass man ein Treffen, egal ob Telko oder real vor Ort, abh&#228;lt, sich eines Themas annimmt, die Diskussion f&#252;hrt und nach Ende des Treffens auch eine Hausaufgabe mit nimmt, die man bis zum n&#228;chsten Treffen auch zu erf&#252;llen hat. Der Vorteil liegt auf der Hand, man hangelt sich nicht von Treffen zu Treffen, sondern muss sich auch ausserhalb der Veranstaltungen mit dem Thema besch&#228;ftigen, 5 Minuten vorher schnell drei Gedanken dazu reichen eben nicht um voran zu kommen! Die Frequenz solcher Versammlungen sehe ich nun nicht t&#228;glich, sondern es k&#246;nnen ruhig eine oder zwei Wochen dazwischen liegen, denn wie geschrieben durch die Hausaufgabe muss man sich auch zwischen den Treffen damit besch&#228;ftigen. Allein damit wird es gar nicht m&#246;glich sein, dass man in zig Arbeitsgruppen mitarbeitet, da das Arbeitspensum derart imens w&#228;re, dass man es gar nicht mehr schaffen kann. Qualit&#228;t statt Quantit&#228;t ist hier das Credo f&#252;r effektives Arbeiten.</p>
<p><strong>5) Ergebnisse ins Wiki</strong></p>
<p>Jeder Schritt der erarbeitet wurde, muss ins Wiki einfliessen und dort a) dokumentiert und b) ver&#246;ffentlicht werden. Nicht der Transparenz Willen, sondern dem Willen des verteilten Wissens, des zug&#228;nglichen Wissens. Es kann nicht sein, dass wir hier Informationen anderen vorenthalten, nur damit eine Arbeitsgruppe hier einen Tusch arrangieren kann, weil genau sie die L&#246;sung im Hinterzimmer in 4 Monaten ausgebr&#252;tet hat, h&#228;tten andere davon Kenntnis erlangen k&#246;nnen, h&#228;tte es nur zwei Monate gedauert. Ich bin mir sicher, dass wir viele kluge K&#246;pfe in unserer Partei haben, doch wie werden diese aktiviert? Durch eine Arbeitsgruppe beginnt die Aktivierung aber gerade durch abrufbare Ergebnisse erm&#246;glichen wir noch uns unbekannten Hellgeistern mit einzusteigen und uns auf vielleicht totalen Unsinn hinzuweisen.</p>
<p><strong>Abschluss</strong></p>
<p>Der Blogbeitrag ist nun etwas ausgeartet und wurde l&#228;nger als ich es erwartet habe. Dabei hat der Beitrag selbst noch gar nicht den Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. Es gibt sicherlich noch einige Punkte die disktuiert werden m&#252;ssen und von Lesern auch anders betrachtet werden. Wer es bis hier hin geschafft hat, dem danke ich f&#252;r die Aufmerksamkeit und schliesse mit den Worten</p>
<p><em>Mein Name ist Dominique und ich bin PIRAT</em></p>

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		<title>Giropay gegen Sofort&#252;berweisung</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:00:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einem Bericht auf Golem zufolge, zieht der Verbund hinter Giropay, bestehend aus Sparkassen, Postbank und der Volksbanken und Raiffeisenbanken, gegen Sofort&#252;berweisung vor Gericht. Hintergrund der Klage soll sein, dass Sofort&#252;berweisung unlauteren Wettbewerb betreibe und Bestandskunden zur Preisgabe der sensiblen Daten wie PIN und TAN anstiften. Dies w&#252;rde vor allem auch die Sicherheit des Onlinebankings einschr&#228;nken, [...]]]></description>
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<p>Einem Bericht auf Golem zufolge, zieht der Verbund hinter Giropay, bestehend aus Sparkassen, Postbank und der Volksbanken und Raiffeisenbanken, gegen Sofort&#252;berweisung vor Gericht. Hintergrund der Klage soll sein, dass Sofort&#252;berweisung unlauteren Wettbewerb betreibe und Bestandskunden zur Preisgabe der sensiblen Daten wie PIN und TAN anstiften.</p>
<p>Dies w&#252;rde vor allem auch die Sicherheit des Onlinebankings einschr&#228;nken, so die Banken. Der Streitwert vor dem LG K&#246;ln liegt bei 300.000 Euro, kein kleines Unterfangen also.</p>
<p>Ich sehe bei der Klage wenig Chancen, denn Sofort&#252;berweisung hat schon fr&#252;her vorgesorgt und neben einer Zertifizierung durch den T&#220;V als auch eine Versicherung f&#252;r Schadensf&#228;lle abgeschlossen. So ist auf der Internetseite unter Sicherheit zu entnehmen:</p>
<blockquote><p>Bei dem Dienst sofort&#252;berweisung.de ist es bisher zu keinen Missbr&#228;uchen gegen&#252;ber Endverbrauchern gekommen (T&#220;V-zertifiziertes Online-Zahlungssystem). Vorsorglich weisen wir dennoch darauf hin, dass es Banken und Sparkassen gibt, die davon ausgehen, dass die Nutzung des Dienstes sofort&#252;berweisung.de wegen der Verwendung Ihrer PIN und TAN zu einer Haftungsverlagerung bei etwaigen Missbrauchsf&#228;llen durch Dritte f&#252;hrt. Dies kann dazu f&#252;hren, dass im Missbrauchsfall Ihre Bank sich weigert, den Schaden zu &#252;bernehmen und im Ergebnis Sie den Schaden zu tragen haben. </p>
<p>Vorsorglich hat daher der Betreiber des Dienstes sofort&#252;berweisung.de eine Versicherung abgeschlossen, die in H&#246;he von bis EUR 5.000,&#8211; je Schadensfall bei PIN- und TAN- Missbrauch die Payment Network AG f&#252;r Haftungsf&#228;lle r&#252;ckversichert.</p>
</blockquote>
<p>Ich kenne Sofort&#252;berweisung noch aus den Kinderschuhen, damals hat sich kaum einer darum gek&#252;mmert, mittlerweile liest man es immer &#246;fters. Ich vertraue solchen Zahlproxies allerdings nicht, sondern nutze wenn dann direkt Giropay oder die gute alte &#220;berweisung.</p>

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		<title>2010 und die Bankkarte</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 04:52:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer am Anfang des Jahres nach einer durchzechten Silvesternacht sich mit letzter Kraft zum n&#228;chsten Geldautomaten gehievt hat, d&#252;rfte dort bitter entt&#228;uscht worden sein, denn dank eines Softwarefehlers wurde die Karte nicht erkannt bzw. als fehlerhaft vom Geldautomaten zur&#252;ckgewiesen. Was ist passiert? Nein es liegt nicht an den 2 Promille, sondern an einem Chip auf [...]]]></description>
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<p>Wer am Anfang des Jahres nach einer durchzechten Silvesternacht sich mit letzter Kraft zum n&#228;chsten Geldautomaten gehievt hat, d&#252;rfte dort bitter entt&#228;uscht worden sein, denn dank eines Softwarefehlers wurde die Karte nicht erkannt bzw. als fehlerhaft vom Geldautomaten zur&#252;ckgewiesen.</p>
<p>Was ist passiert?</p>
<p>Nein es liegt nicht an den 2 Promille, sondern an einem Chip auf der Karte, der scheinbar auf das neue Jahr nicht vorbereitet ist, bzw. einen Fehler birgt. Anfangs betraf es scheinbar nur die Post- und Commerzbank, mittlerweile sprechen wir von einer Gr&#246;&#223;enordnung von 30 Millionen Karten aller Institute inkl. Sparkassen. Betroffen sind allerdings nur Karten die einen Geldkarten Chip haben. Dieser EMV Chip ist offenbar fehlerhaft. In diesen Chips arbeiten Mikroprozessoren, die das Plastikteil gegen Missbrauch sch&#252;tzen sollen.</p>
<p>Ein Sicherheitsrisiko soll nach Auskunft des ZKA zu keinem Zeitpunkt bestanden haben. Wie auch, das Ergebnis ist ja derzeit dass niemand mehr Geld abheben kann, da die PIN nicht verifiziert werden kann. Sicherer geht’s nicht, allerdings n&#252;tzt das wenig, wenn dringend Geld ben&#246;tigt wird.</p>
<p>Die Banken arbeiten derzeit mit Hochdruck zusammen mit dem Hersteller um eine L&#246;sung zu finden. Nach neuesten Informationen, sollen die ersten Bankautomaten seit Montag Abend wieder funktionieren, dies erreichte man durch eine Anpassung der Konfiguration. Schwieriger soll es bei den Kartenlesern in Gesch&#228;ften und vor allem im Ausland werden. F&#252;r Reiselustige empfiehlt man sogar wieder Reiseschecks, die eigentlich schon kurz vor dem Aussterben waren. So zeigt es sich wieder, dass Papier in manchen Punkten einfach besser als elektronische Plastikkarten ist.</p>

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		<title>WordPress und lightTPD</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:17:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie bereits geschrieben habe ich den Server hier auf LightTPD umgestellt. Dabei m&#252;ssen die rewrite Regeln umgeschrieben werden, da WordPress nur standardm&#228;&#223;ig f&#252;r Apache fertige Regeln mitbringt. F&#252;r die Nachwelt stelle ich diese hier gern zur Verf&#252;gung: url.rewrite = ( "^/(wp-.+).*/?" =&#62; "$0", "^/(sitemap.xml)" =&#62; "$0", "^/(xmlrpc.php)" =&#62; "$0", "^/(.+)/?$" =&#62; "/index.php/$1" ) Diese Regeln [...]]]></description>
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<p>Wie bereits geschrieben habe ich den Server hier auf LightTPD umgestellt. Dabei m&#252;ssen die rewrite Regeln umgeschrieben werden, da WordPress nur standardm&#228;&#223;ig f&#252;r Apache fertige Regeln mitbringt. F&#252;r die Nachwelt stelle ich diese hier gern zur Verf&#252;gung:</p>
<blockquote><p><code>url.rewrite = (<br />
</code><code>"^/(wp-.+).*/?" =&gt; "$0",<br />
</code><code>"^/(sitemap.xml)" =&gt; "$0",<br />
"^/(xmlrpc.php)" =&gt; "$0",<br />
"^/(.+)/?$" =&gt; "/index.php/$1"<br />
</code><code>) </code></p></blockquote>
<p>Diese Regeln funktionieren nur f&#252;r das auf diesem Blog angewendete Format: /Jahr/Monat/Tag/Postname.</p>

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		<title>von Leyen regiert: Netikette neu aufgesetzt</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:12:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unsere gesch&#228;tzte *w&#252;rg* Familienministerin hat sich durch ein Interview mit der Rheinischen Post mal wieder einwandfrei selbst blo&#223;gestellt, dass sie &#252;berhaupt keine Ahnung vom Internet hat, solange dieses nicht in gedruckter Form vor ihr auf dem Tisch liegt. Man sollte ihre B&#252;rodamen eine e-Mail schicken, die sollen mal auf Wikipedia nachlesen was die Netikette ist, [...]]]></description>
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<p>Unsere gesch&#228;tzte *w&#252;rg* Familienministerin hat sich durch ein Interview mit der Rheinischen Post mal wieder einwandfrei selbst blo&#223;gestellt, dass sie &#252;berhaupt keine Ahnung vom Internet hat, solange dieses nicht in gedruckter Form vor ihr auf dem Tisch liegt.</p>
<p>Man sollte ihre B&#252;rodamen eine e-Mail schicken, die sollen mal auf Wikipedia nachlesen was die Netikette ist, diese ausdrucken und Frau von der L<strike>ai</strike>eyen vorlegen. Dann w&#252;sste sie, dass es den von ihr heute geforderten Verhaltenskodex schon lange gibt.</p>
<p>Zusammen mit Nutzern und Betreibern soll dieser nun entwickelt werden. Damit soll dann auch das Stopp Schild in Chats wie IRC, ICQ und anderen Diensten Einzug halten, wenn man etwas b&#246;ses zu einem anderen sagt.</p>
<p>Und weil es so sch&#246;n ist, l&#246;st der neue Stopp-Schild-Chat-Verhaltenskodex auch gleich noch das Mobbingproblem unter Jugendlichen, denn nach ihrer Auffassung wird ja auch im Schultag das Anti-Mobbing durch Vertrauenslehrer und Streitschlichter eingefordert.</p>
<p>Immerhin hat die Stopp-Schildministerin nun zur&#252;ckgerudert und die &#252;ber 130 000 Petenten nicht mehr als Kinderporno Bef&#252;rworter verteufelt, sondern das Engagement begr&#252;&#223;t und nimmt diese nun politisch und menschlich ernst.</p>
<p>Na ob man darauf stolz sein will, von ihr ernst genommen zu werden ?</p>

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		<title>Zensurgesetz verhindern &#8211; Jetzt !</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 09:47:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Donnerstag, den 18. Juni, wird im Bundestag die zweite und dritte Lesung zum &#8220;Gesetz zur &#8220;Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; stattfinden. Wie bereits bei der ersten Lesung am 6. Mai wird die Piratenpartei auch hier wieder sehr genau hinh&#246;ren und die Debatte kritisch beobachten. Christian Koch, Vorsitzender der Piratenpartei Niedersachsen erkl&#228;rt dazu: &#8220;Die [...]]]></description>
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<p>Am kommenden Donnerstag, den 18. Juni, wird im Bundestag die zweite und dritte Lesung zum &#8220;Gesetz zur &#8220;Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; stattfinden. Wie bereits bei der ersten Lesung am 6. Mai wird die Piratenpartei auch hier wieder sehr genau hinh&#246;ren und die Debatte kritisch beobachten. Christian Koch, Vorsitzender der Piratenpartei Niedersachsen erkl&#228;rt dazu: &#8220;Die Diskussionen in den letzten Tagen lie&#223;en uns ein wenig Hoffnung, dass dieses Zensur-Gesetz den Bundestag doch nicht passiert, sondern dahin kommt, wo es hingeh&#246;rt: In den Papierkorb. Wir k&#246;nnen es nicht oft genug wiederholen, und hoffen, dass nun endlich auch CDU/CSU und die SPD es verstehen: Dieses Gesetz dient nur dazu, eine Zensur in Deutschland zu etablieren. Es sch&#252;tzt kein Kind vor sexuellem Missbrauch und unterbindet nicht die Verteilung von kinderpornografischem Material.&#8221; Daran &#228;ndern auch die von der Familienministerin immer neu erfundenen M&#228;rchen nichts, die schlie&#223;lich auch durch die kleine Anfrage der FDP endg&#252;ltig entkr&#228;ftet wurden. Selbst die Bundesl&#228;nder versagen schon ihre Zustimmung im Bundesrat. &#8220;Frau von der Leyen sollte endlich zu allen B&#252;rgern in Deutschland und auch sich selbst ehrlich sein, sich entschuldigen und das Gesetzesvorhaben aufgeben. Dies ist der einzige Weg mit dem Sie ihre Glaubw&#252;rdigkeit nicht vollends verliert und dem Ansehen ihrer Partei und ihrem eigenen nicht noch mehr Schaden zuf&#252;gt als bereits geschehen.&#8221; so Koch weiter. Es ist absehbar, dass selbst bei einem Scheitern des Gesetzes auf Bundesebene, die Pl&#228;ne zur Zensureinf&#252;hrung noch nicht vom Tisch sind. Denn nun hat sich auch die SPD auf ihrem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende endg&#252;ltig blenden und einbinden lassen, und wird das Gesetz nicht grunds&#228;tzlich ablehnen. Es wird also weiter mit allen Mitteln versucht werden, eine Zensur &#252;ber den Bundestag oder das europ&#228;ische Parlament zu etablieren. Letzteres haben die Innenminister der 27 EU-Staaten gerade erst vergangene Woche erneut bekr&#228;ftigt. Es gilt also f&#252;r uns alle, die die Grundrechte achten und wahren, aufzupassen und aktiv zu werden, um diese Zensurma&#223;nahmen zu verhindern. Der Kampf f&#252;r den Erhalt unserer demokratischen Maxime ist noch nicht vorbei. Koch abschlie&#223;end: &#8220;Wir empfehlen allen Politikern, am Donnerstag im Bundestag gegen die Einf&#252;hrung dieses Gesetzes ihre Stimme zu erheben und es zu verhindern. Wir fordern, dass im Sinne der B&#252;rger, der angeh&#246;rten Experten und der Petenten gestimmt wird &#8211; gegen die Einf&#252;hrung der Zensur in Deutschland!&#8221;</p>
<p>&#8212; Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter: <a href="http://piratenpartei.de/node/770"></p>
<p>http://piratenpartei.de/node/770</a></p>
<p>Pressekontakt: Jens Seipenbusch<br />
<a href="mailto:presse@piratenpartei.de">presse@piratenpartei.de</a><br />
Tel.:0175 348 2668</p>
<p>Piratenpartei Deutschland<br />
Postfach 02 46 69<br />
10128 Berlin</p>
<p>Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) besch&#228;ftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsph&#228;re, eine gl&#228;serne Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freies Wissen und freie Kommunikation sind di</p>

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