Bei Google sind die Daten sicher – sicher?
Posted by NetAndroidMrz 17
Google hat ein Video veröffentlicht um die Sorgen um den Datenschutz bei Google zu zerstreuen. Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten
Mrz 17
Google hat ein Video veröffentlicht um die Sorgen um den Datenschutz bei Google zu zerstreuen. Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten
Mrz 16
Die heutige Gesellschaft wird öfters auch “Wegwerfgesellschaft” bezeichnet – meines Erachtens zu recht. Denn wer trägt heute noch seinen defekten Aldi-Billigfernseher zum Schrauber um die Ecke um diesen reparieren zu lassen? – Niemand, abgesehen davon ist das auch fast unmöglich, ich kann mich noch an meine Zeit erinnern als ich solche Geräte repariert habe, es war ein Spiesrutenlauf sonders gleichen um überhaupt die notwendigen Ersatzteile zu bekommen.
Apple unterstützt diese Mentalität in dem defekte Akkus von iPads nicht ausgetauscht werden, sondern gleich das ganze Gerät. Was mit dem alten Teil passiert, steht derzeit noch in den Sternen, vermutlich wird man bald reparierte Geräte von Apple in einem Store finden, die es dann als B-Ware günstiger gibt. Mit einigen anderen Geräten wird das bereits praktiziert.
Der Austausch eines defekten Akkus Geräts kostet schlappe 99 USD zzgl. einer Versandkostenpauschale von 6,95 USD. Apple erhält das alte Gerät zurück, bietet natürlich auch einen Service am Rande zur Migration der Daten an und kann dieses erneut vergünstigt weiter verkaufen. So macht man an einem Gerät gleich 3 x Gewinn.
Ich frage mich ernsthaft warum manche Obstanhänger nicht kapieren wie man da abgezogen wird. Das iPad ist für mich nicht mehr als ein Gerät das beim Kauf schon zur Entsorgung vorgesehen ist, von Freiheit in der Softwarewahl kann keine Rede sein, wenn man sich ansieht wie Apple in seinem Appstore diktiert welche Software zur Verfügung steht.
Mrz 16
… am Beispiel Sarrazin. Jeder der in der letzten Zeit die Medien um den umstrittenen Exsenator Thilo Sarrazin verfolgt hat, wird die Frage nach Parteischädigung anhand seiner Äusserungen über Kopftuchmädchen und anderen Entgleisungen mit Ja beantwortet haben. Als Piratenparteimitglied hat man diese Frage nicht nur bejaht sondern das Ja gleich über alle Berge und Täler geschrien.
Warum das so ist?
Nun, wie ich neulich auch getwittert habe, die einen haben Sarrazin, die anderen Aaron König – jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Bei beiden wurden Äusserungen festgestellt die nicht mit der Parteiseele übereinstimmten, beide wurden mit den drohenden Buchstaben PAV bedroht, im Fall Sarrazin kam es sogar zur Verhandlung, bei den Piraten wurde ein Klageantrag kurzerhand per Wiki erstellt, dass dieser allerdings a) substantiiert genug und b) ordentlich dem Schiedsgericht zugegangen ist sei dahin gestellt.
Die Landesschiedskommision der SPD hat nun ein Urteil gefällt und ich finde, dass man sich dieses genau durchlesen sollte, vielleicht denkt der ein oder andere Pirat noch einmal nach, bevor er nach Parteiausschluss schreit.
Im Urteil der Schiedskommission wurde bestätigt, dass Rassismus innerhalb der SPD nicht geduldet werde, Sarrazins Äußerungen aber die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen würde, da er im Falle der Kopftuchmädchen sich rein auf Araber und Türken bezogen hätte, die eine “produktive Funktion für den Obst- und Gemüsehandel” hätten und zudem ständig “neue Kopftuchmädchen” produzieren würden. Die Definition des Rassismus erfordert es darüber hinaus, dass alle Migrantengruppen gleichermaßen abgewertet werden; Sarrazin hob aber hervor, dass Vietnamesen und Osteuropäer integrationswillig seien, brächten überdurchschnittliche Erfolge in zweiter Generation zu Tage. Bei Juden stellte er sogar einen 30 Punkte höheren Intelligenzquotienten dar.
Er hatte es in seiner damaligen Aussage also lediglich auf Araber und Türken abgesehen.
Das Schiedsgericht kritisierte weiter, dass Sarrazin auf den ersten Blick gegen das Menschenbild des Grundsatzprogramms verstoße: Seine Äußerungen zeugten “von einem sehr pessimistischen Menschenbild”, er gebe nämlich 20 % der Bevölkerung verloren und sei der Meinung, diese müssten sich “auswachsen”. Die Schiedskommission beanstandete im Gegenzug die Äußerungen Sarrazins nicht, dass alle zugezogenen Ausländer auch die deutsche Sprache beherrschen müssten. In der Entscheidung ist zu lesen: “Die Praxis anderer anerkannter Rechtsstaaten, wie etwa der Vereinigten Staaten, die ein anderes System des Zuzugs praktizieren, sollte auch innerhalb der SPD offen diskutiert werden können.”
Und wo ist nun die Parallele zur Piratenpartei?
Das ist einfach: Wie ich schon früher geschrieben habe, erlebe ich immer wieder, dass sobald ein Parteimitglied gleich welchem Organ es angehört, eine Äußerung oder Handlung macht, die der Parteibasis widerfährt, direkt nach Parteiausschluss, Rauswurf und drastischen juristischen Maßnahmen gebrüllt(!) wird. Dabei wird vor allem das Wort: Parteischaden, als universelle Waffe verwendet um ein Argument für den Rauswurf zu haben. Doch was ist letztlich Parteischaden? Über diese Begrifflichkeit sollten sich viele erst einmal bewusst werden. Gerade das Beispiel Sarrazin zeigt, das selbst solche krassen Äußerungen die er vom Stapel gelassen hat, eben nicht als Parteischädigung gewertet wurden und damit den Rauswurf aus der SPD befürwortet hätten.
Was ist also Parteischaden?
Um Parteischaden festzustellen, muss man sich auf die Suche nach dem Schaden machen. Als Beispiel könnte ich mir nun vorstellen, dass es zu einer Handlung kommt die schwerwiegend gegen die Parteidogmen der Piratenpartei verstoßen; die Presse dies aufnimmt und uns durch den Dreck zieht.
Und mit Presse meine ich nicht solche Gülleblogs wie Fix!MBR (auf Link extra verzichtet), sondern auf Presse (Spiegel, FAZ, …).
Ferner ist eine Schädigung eingetreten, wenn massenhaft aufgrund der geschehenen Handlung Mitglieder austreten und auch bei Versuchen hier noch gütliche Gespräche zu führen, diese auch nicht wieder eintreten. Unter massenhaft verstehe ich im Übrigen mehr als 10 ;). Ein weiteres deutliches Signal kann sein, wenn die Landesverbände sich geschlossen von dieser Handlung distanzieren, es also zu einer Abstandshaltung durch Verbände und Gliederungen kommt.
Jeder, dem nun eine Handlung oder Aussage in Zukunft missfällt möge bitte vorher sich die Frage im Geiste stellen: Wo ist der Parteischaden und wie weise ich diesen nach?
Erst wenn diese Frage einwandfrei beantwortet werden kann, man die Beweise dafür gesichert und eine Klageschrift auch substantiiert wäre, sollte zum Wort Parteiausschluss und Parteischaden greifen, alles andere ist reine Demagogie, die uns vermutlich mehr schadet als die eigentliche Handlung – Warum das so ist werde ich in meinem baldigen Blogeintrag “Ursache und Wirkung in der Piratenpartei” noch einmal genauer klarstellen.
Mrz 15
Microsoft hat ein sogenanntes FixIt für das offene Sicherheitsloch im Internet Explorer 6 und 7 veröffentlicht. Leider gibt es diesen Fix nur für Windows XP und Windows Server 2003. Wer versucht diesen auf anderen Windows Systemen zu installieren, wird feststellen dass er dort wirkungslos ist.
Internet Explorer 8 soll nach Aussage von Microsoft gar nicht betroffen sein.
Um sich auch ohne den Fix zu schützen empfiehlt Microsoft weiter, dass man den Browser einfach im geschützten Modus betreiben soll, einen kompletten Schutz ermöglicht aber auch diese Einstellung nicht.
Angreifer können über diese Sicherheitslücke beliebigen Programmcode auf fremden Systemen ausführen, was auch schon rege genutzt wird. Microsoft konnte sich ferner noch nicht entscheiden, ob ein Patch für die betroffenen Versionen außerhalb der Reihe erscheint. Ansonsten müssten die Nutzer bis zum 13.April 2010 warten, denn dann ist wieder Patchday.
Mrz 15
Entweder hat Opera einen ganzen Batzen Entwickler eigestellt um noch schneller entwickeln zu können oder man bezahlt Überstunden doppelt, denn die derzeitige Entwicklungswut kann ich mir anders nicht mehr erklären.
Vor kurzem ist die 10.50 von Opera erschienen und schon gibt es eine weitere Version in der die neue Java-Engine Caracas verbessert und stabiler wurde. Ich habe mir die neue Version direkt geladen und bin diese am testen.
Mit einem Satz: Einfach ein Gedicht. Während man bei Firefox mittlerweile das Gefühl hat auf einem Bobbycar durchs Internet zu rutschen, so legt man bei Opera den Turbo ein.
Ich kann nur jedem empfehlen sich den Browser genauer anzusehen und sich genau zu fragen, ob er die ganzen Addons die er in Firefox installiert hat überhaupt braucht.