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Kunden? Nein Danke!

Es ist schon Geil, wie schon der Slogan einer wohl bekannten Elektromarktkette sagt – scheinbar gilt das nicht nur für die Kunden sondern auch für die Anbieter selbst.

Ich für meinen Teil habe mitte des letzten Monats mit der schwarzen Billigmarke der Mobilfunksparte des Rosa Riesen einen Vertrag geschlossen und dabei Flatrates für den Rosanen Mobilfunkanbieter und das deutsche Festnetz gebucht. Soweit so gut, bis auf die Zwangstrennung alle zwei Stunden die ich aber durchaus verkraften konnte war es nicht Schlecht. Der Preis war mit rund 25 EUR auch akzeptabel.

Vor zwei Tragen bekam ich dann vollkommen unerwartet Post von dem Laden. Als ich den Brief vorfand hätte ich mir denken können habe ich mir gedacht dass in dem Umschlag irgendetwas dieser Art drin ist – natürlich sollte ich Recht behalten:

hiermit kündigen wir Ihnen fristgerecht das Vertragsverhältnis für den oben genannten $MARKENNAME zum 30.04.2008.

Man hat mir höflicherweise ohne Vorankündigung und nach noch nicht mal einem Monat Vertragslaufzeit den Vertrag gekündigt, wobei man netterweise natürlich auch noch einmalig rund 20,00 EUR sozusagende Einrichtungsgebühr kassiert hat.

Da man es in dem Schreiben nicht für nötig befunden hat, mir die Kündigung zu begründen und ich natürlich, wie auch mein geschätzer Kollege der hier bloggt, Golem und Heise lese war der Grund für die Kündigung so ziemlich klar: Ich bin unwirtschaftlich für diese Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung Haftung! oder anders: Ich Telefoniere zu viel!

Auf Nachfrage mit den Worten “Sie möchten mir doch mal bitte den Grund für die Kündigung erklären” bekam ich eine äußerst ausführliche Antwort. Die Antwort war bzw. ist so ausführlich, das ich schon überlegt habe wie viele Server ich Clustern muss damit diese hier hin passt… “Nö” – man sah sich nicht in der Lage bzw. wollte sich nicht in der Lage sehen mir diese Kündigung zu erklären.

Nungut, neuer Tag, neuer Versuch, und so rief ich heute, bereits zwei Tage nach Erhalt der recht knapp gehaltenden Kündigung in dem Laden an und Fragte erneut nach. Anstatt mir einen Grund zu nennen, erklärte man mir im ersten Satz (nach den formalen dingen wie KundenNr. o.ä.) das der Vertrag seitens des Hoffnungslosen Vereins gekündigt worden sei. Wirklich? Oh, das war mir jetzt natürlich noch gar nicht klar, wer hätte das auch gedacht … *kopf -> tisch*

Nachdem man dann mitbekommen hatte das man mir ja gar nichts neues erzählt erklärte man mir, das dies in Ordnung sei da es gemäß den Allgemeinen Knebelregeln Geschäftsbedingungen welchen ich zugestimmt hätte so machbar ist. Habe ich das je bestritten? – Nein!

Meine direkte Konfrontation das es ja eigentlich klar ist warum diese Kündigung geschieht wurde mit Sätzen wie “Wenn Sie das meinen” niedergemacht. War bestimmt ein Schuppentier am anderen Ende ;)

Nun, ich habe der ollen Schachtel freundlichen Dame dann noch erklärt, das mir zwar meine Pflichten gemäß den AGB, allerdings auch meine Rechte gemäß dem GG bekannt sind – man hat es wohl nicht verstanden oder verstehen wollen was ich damit meinte.

Ich bin nun wieder mit einer Flatrate bei meinem “alten” Roten Mobilfunkanbieter. Dort kostet mich der Spaß zwar etwas mehr, allerdings habe ich dort dann Techniker die auch wissen was ‘ne Konferenz ist, nen freundlichen und kompetenten Kundenservice zu jeder Tages- und Nachtzeit und vorallem keine Trennungen alle 2 Stunden. Achja: und man hat nach über einem Jahr nichts gegen 100-300 Stunden Telefonie je Monat gesagt!

Manche Kunden sind halt Beratungsresistent – Manche Unternehmen dafür Kundenresistent!

Früher hatte SWSoft schon den Update und Downloadserver immer begrenzt, seit dem Wechsel des Unternehmensnamens zu Parallels hat sich das aber auch nicht geändert. Aber: Leute tut das Not dass man so stark begrenzen muss :

22.42K/s

Unsere Server haben die Modemzeit schon dankend abgelegt ;)

Konferenzüberforderung

Wenn ein Techniker eines Mobilfunkanbieters nicht einmal weis was eine Konferenz ist und ob diese möglich sind, dann sollte er besser den Beruf wechseln.

Genau das habe ich diesem Techniker eines Unternehmens des Rosa Konzerns auch unmissverständlich mitgeteilt – allerdings in einem Gespräch das keine Konferenz war da er ansonsten überfordert sein könnte.

Wenn man trotz entzogener Einzugsermächtigung und somit ohne jegliche Legitimation von einem Bankkonto eine Abbuchung vornimmt dann sollte man sich nicht wundern wenn der Kontoinhaber die Lastschrift zurückgibt und eine Rücklastschrift ensteht.

Das Berliner Unternehmen dass das mit mir gemacht hat hielt es vielmehr für nötig, mir noch eine Zahlungserinnerung mit einem Zuschlag von 6,00 EUR für die Rücklastschrift zukommen zu lassen anstatt sich für den Fehler zu entschuldigen.

Auch nach meiner recht kurz gehaltenden Stellungnahme zu der Angelegenheit und der Zahlung des Rechnungsbetrags welchen man versucht hatte abzubuchen teilte man mir, selbstverständlich ohne Worte der Entschuldigung für den Fehler zu finden, ganz lapidar mit, das man die Forderung in Höhe von 6,00 EUR für die Rücklastschrift Storniert hätte.

Ich glaube ich finde demnächst am besten mal Zeit noch ein paar Schreiben zu versenden wodurch das Unternehmen dann u.U. etwas mehr Aufwand hätte.

Da hat doch unser Zahlungdienstleister PayPal nen paar Hobbyadmins eingestellt um Geld zu sparen, die nicht mal einen Mailserver richtig einrichten können :)

Mar 11 23:07:26 control postfix/smtpd[27371]: NOQUEUE: reject: RCPT from outbound1.den.paypal.com[216.113.188.96]: 450 4.7.1 <den01imail01.den.paypal.com>: Helo command rejected: Host not found; from=<payment@paypal.com> to=<exchange@nocare.de> proto=ESMTP helo=<den01imail01.den.paypal.com>

Ich glaub die Meldung spricht für sich :) Ich werde die Herren dort einmal anschreiben und nachfragen.

2beContinued

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Sehr geehrter Herr Dominique Holger Schramm,

mein Name ist Andreas Wessel und es freut mich Ihnen mit Ihrer Anfrage
helfen zu können.

Uns ist das Problem bekannt, und wir möchten uns für eventuell entstandene
Unannehmlichkeiten entschuldigen. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, das
Problem schnellstmöglich zu lösen. Wir bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr
Verständnis.

Ich bitte um Ihr Verständnis und möchte mich für eventuell entstandene
Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Bitte zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen, falls Sie
Unterstützung benötigen oder weitere Fragen haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Wessel
PayPal Kundenservice
ein eBay-Unternehmen

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Also abgesehen davon, dass das nur Standarddinger sind die auch noch unglücklich zusammengeschustert wurden, hätte ich doch mehr erwartet.

Service PayPal: 6