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NetAndroid
Jun
25
Bedauerlich dass auf dem Markt der Hosterlisten keine wirklichen Neuerungen mehr zu Stande kommen. Zumindest hatte ich diese Hoffnung bei dem seit kurzem erst gestarteten Vergleichsportal webspace-ratgeber. Auch wenn nun nicht riesige Zulaufszahlen durch ein neues Portal zu erwarten ist, habe ich mich hinreißen lassen und dort einen Premium Account für Anbieter erstellt.
Als Gegenleistung zum Account erhält man die üblichen Auszeichnungen die jeglicher Prüfungsgrundlage entbehren, aber das kennen wir ja bereits von anderen Hosterlisten. Dort erhält man auch schicke Banner und Buttons, dass man doch Premium Anbieter sei, doch was macht den Premium Anbieter vom Standardanbieter besonders ? Nur eines: Er bezahlt einen gewissen Betrag. Geprüft wird dort nichts. Es mag sein dass es irgendwo eine Hosterliste gibt die anders ist, die die ich kenne handhaben es so wie beschrieben (was ich persönlich Schade finde).
Nichts desto trotz war ich anfangs guten Mutes und begann sobald meine Angebote zu übertragen und wurde bitter enttäuscht. Die von mir in den Paketen eingebundenen Leistungen konnten nicht in der Oberfläche erfasst werden. Und ab diesem Zeitpunkt sollte ich etwas erleben was ich nicht zum ersten Mal erlebe:
Man eröffnet ein Supportticket und teilt seine Sorgen mit. Besserung wird gelobt. Zwischenzeitlich erhält man aber die Rechnung, da man ja die Leistung schon nutzen kann. Dass diese zwar nur so von Mängeln strotzt, kümmert ja nicht. Ich nutze die Gunst der Stunde als die Rechnung eintraf und rief den Support an um mich zu erkundigen für was man denn die Zahlung der Rechnung begehren würde. Die 60 Minuten Zukunftsmusik erspare ich euch nun hier. Das Ende von Lied, ich gewähre Aufschub und warte. Was passiert ? Richtig
Nichts. Man hat für zig andere Sachen Zeit, zB die Anbieter mit Newslettern zu nerven, dass man ja nun die Portalseiten in neue Gewänder gepackt hätte, die Fehler im Interface behoben ? Nein, da machen wir es wie Microsoft, hauptsache es sieht gut aus, unter den Deckel aber bitte nicht schauen, da brodelt es.
Es flatterte Sogar eine freundliche Erinnerung mit Anwaltsdrohung bei uns ein. Auf mein freundliches Angebot, dass wir gerne uns einmal anwaltlich über die nicht behobenen Mängel unterhalten können und dann auch wegen Schadensersatz sprechen, da die mir überlassene Leistung bzw. die zur Verfügung gestellte Leistung ja nicht genutzt werden konnte, entschied man sich dann doch eher uns die Stornierung anzubieten, welche wir auch dankend genutzt haben.
Schade. Außer Spesen nichts gewesen.
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Wenn ich unter einer Zahlungserinnerung eines gewissen Unternehmens folgendes lese, überlege ich mir schmunzelnd mal nachzufragen was das nun eigentlich an der Supportleistung ändert:
Hinweis: Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass wir nach Erteilung einer Zahlungserinnerung bzw. Mahnung bis zum Ausgleich der Offenen Posten nur eingeschränkten Support leisten!
Ein Beispielunternehmen für die Servicewüste Deutschland!
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NetAndroid
Dez
13
Nachdem die Woche nun vorbei ist, hat auch der Nürnberger Hoster IPX seine Wartungsarbeiten an der USV beendet. Größere Probleme waren nicht mehr aufgetaucht, nur mal hie und da wurde ein Server nicht mehr hochgefahren.
Ich bin mir aber sicher, dass diese Wartungsarbeiten noch ein wenig nachhallen wird, da die User im IPX Forum mehr und mehr ihren Unmut ausgedrückt haben. Es wurden verschiedene Sachen bei IPX bemängelt, unter anderem auch in Bezug auf die USV und der Umgang mit Kunden und Kostenbestätigungen.
Hoffen wir das IPX aus der Sache wenigstens ein wenig lernen wird.
Übrigens: Bei Hetzner hatte ich solche Probleme nicht, auch ist dort der Support kostenfrei; ausser man wünscht nun einen Hardware Umbau obwohl nichts kaputt ist.
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Neulich habe ich erst geschrieben, dass IPX schon wieder Wartungsarbeiten an der USV macht. Diese wurden abgeschlossen und wir waren fest der Meinung dass es nun endlich wieder Ruhe im RZ gibt. Aber weit gefehlt !
IPX macht nun an weiteren 4 Tagen in scheinbar allen Teilen des Rechenzetrums wieder Wartungsarbeiten an der USV. Diesesmal sind die Abschaltzeiten nicht nur 30 Minuten sogar stellenweise bis zu 2 Stunden. Freude macht dies nicht mehr
Vorallem bittet der IPX Support nun dass man seine Server die von den Arbeiten betroffen sind herunterfahren soll.
Mit “at” unter Linux ist das an sich kein Problem, wenn aber wegen einer USV Arbeit gleich komplette XEN Hosts abgeschaltet werden, dann fühlt man sich definitv bestätigt dass IPX für Unternehmen überhaupt nicht geeignet ist. Den Otto-Normalverbraucher dürfte es wenig stören wenn das spärlich besuchte Forum nicht erreichbar ist, allerdings bei vServern mit XEN sind gleich mal mehrere Kunden davon betroffen.
IPX zeigt sich aber auch in keinster Weise irgendwie erkenntlich dass man nun bereits das 3te Mal an der USV arbeitet. Fassen wir einmal zusammen:
1) USV Wartungsarbeiten 1
Ergebnis: Crash eines kompletten Rechenzentrums mit anschliessendem mehrstündigen Hochfahren von Servern durch die Techniker (die armen Kerle)
2) USV Wartungsarbeiten 2
Ergebnis: Keine weiteren Ausfälle nur dass ein Server nicht mehr bootet, da im Bios nach dem POST eine Tastatur erwartet wurde.
3) USV Wartungsarbeiten 3
Ergbnis: unbekannt, Vodka und andere Rauschmittel sowie Psychopharmaka in stärksten Dosen liegt bereit.
und das alles kurz vor Weihnachten
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Scheinbar gibt es momentan so ein oder zwei kleine Probleme bei Hetzner und einem Router bei Lambdanet, zumindest sind wir zur Zeit mehr offline als online
Bei Anfragen wie lang es noch dauert wird man aktuell nur auf die Hetzner Statusseite verwiesen, die mit Informationen wie lange die Behebung wohl noch dauert, etwas geizig ist.
Hoffentlich sind nicht zu viele Techniker beim neuen RZ Bau und im fränkischen RZ muss nun die Putzfrau mit am Rack helfen
Ich werde weiter berichten.
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