dem Whois Verzeichnis entnehmen wir, dass Herr XXXXXX XXXXXXX Kunde bei Ihnen ist. Wir haben einen Titel und vollstrecken gegen Herrn Sponheuer jedoch ist die Adresse XXXXX Strasse. 13, XXXXX XXXXXX nicht mehr gültig (unbekannt verzogen).
Können Sie uns eine aktuelle Adresse oder die Bankverbindung nennen?
Für Ihre Unterstützung und Ihre Bemühung bedanken wir uns im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
X.XXXXXXX
{Firma aus Miami / USA}
Ich dachte ja erst es wäre Spam, allerdings nach einem Whois der DE Domain sah ich genau jede Person und auch die amerikanische Firma wieder.
Natürlich gebe ich keine Daten heraus, wenn dann nur mit richterlichem Beschluss. Allerdings finde ich es dennoch schon eher abstoßend dass man auf diese Art und Weise seine säumigen Zahler sucht und auch noch Daten durch die Weltgeschichte postaunt.
Die Firma hat nochmal geschrieben:
Sehr geehrter Herr Schramm,
kein Problem, wir geben die Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft XXXXX
weiter – dort läuft bereits eine Strafanzeige unter der Geschäftsnummer XX
Js XXXX/05. Sollte Herr XXXXXXX kein Kunde bei Ihnen sein, bitten wir um
kurz Nachricht damit sich alle Beteiligten nicht umsonst bemühen. Sollten
wir keine Nachricht erhalten, gehen wir davon aus, dass Herr Sponheuer bei
Ihnen Kunde ist.
Vielen Dank für Ihre Kooperation.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXX
Ich habe dem Herrn nun mitgeteilt, dass wir dann auf das Schreiben der Staatsanwaltschaft warten und die Angelegenheit prüfen werden. Ferner habe ich ihn gefragt wie er auf die Idee kommt, mich wegen solcher Sachen zu kontaktieren. Die Aufgabe des TECH-C und ZONE-C ist die Technische Verwaltung der Domain und Zone. Technik != Inkassoauskunftei.
Sollte er mir nochmal schreiben werde ich mich mal um den Herren direkt kümmern. Denn auch wenn er aus USA kommt, sein ADMIN-C ist in DTL
Manche Leute glauben echt Sie könnten mit Ihren perfekten Argumentationen a la webhlost.de WHL bei mir etwas erreichen – wie Recht Sie doch damit sogar haben. Sie erreichen damit ‘ne Menge, z.B. das ich Schmunzle, Sie belächle oder das ich mir meinen Teil zu Ihnen denke, nur nicht das Sie das durchbekommen was Sie nunmal ohne nötige dinge nicht durchbekommen (z.B. Domainfreigabe ohne Dokument oder Zugangsdaten zum WebPaket eines bekannten ohne Bevollmächtigung).
Ein ganz schlauer dieser Art von Menschen wollte mir sogar direkt einen Tippfehler (es war wirklich nur ein Tippfehler) zur Last legen und belehrte mich daher äußerst Professionell, wohlbemerkt nachdem ich Ihm erklärt habe das es doch bitte das tippen nochmal lernen müsste, da er “webhostlist” vollkommen falsch geschrieben hatte:
Doch sollten Sie dann einen Kurs “Deutsche Rechtschreibung” belegen, denn “kommentare” werden bei mir so geschrieben: Kommentare.
Ebenso Professionell war dann auch der Name der Person unter der eMail, der natürlich keinerlei Fehler enthielt und ohnehin der vollen und ganzen wahrheit entspricht:
Es ging darum dass das Providerwechseldokument eines Kunden einer Person das nicht deutlich lesbar war, worauf ich Ihn hingewiesen hatte damit man mir ein lesbares Dokument zukommen lässt. Die Antwort folgte prompt inkl. Anhang im JPEG Format:
Bei diesem beigefügten Dokument in JPG-Form sind die Domains eindeutig
erkennbar und es handelt sich hier hum “www.****-**.de” und
“www.******-******.de”.
Nun, das eindeutig erkennbar kann man auch verschieden sehen, so das mir der selbe Kunde einen Tag und einige eMails später folgendes mitteilte zur Frage ob die Domains auf dem Dokument lesbar waren:
für mich waren die Daten auf diesem Dokument gut zu erkennen, bis auf
die Domain ******-******.de, aber mit ein klein wenig Nachdenken
hätten Sie auch gewusst, dass es sich um diese Domain handelt.
Mit ein klein wenig nachdenken kann man aber auch mal ganz schnell was nicht richtig lesbares verwechseln, z.B. anstatt egay.de dann einen Transfer die Domain eines kleinen Unternehmens veranlassen oder statt gockel.de einfach mal die Domain der bekannten Suchmaschine Transferieren. Mit ein klein bisschen Nachdenken ist dies doch schließlich alles kein Problem
Manchmal frage ich mich was manche Leute denken. Folgendes Szenario:
Ich habe mehrere ICQ Accounts (da die anderen schon voll sind muss man sich mit weiteren Accounts aushelfen), dort führe ich eigentlich weniger private Gespräche als Kundengespräche da ich die Messenger hauptsächlich auch für Live Support nutze.
Schön und gut. Allerdings lässt die Art und Weise wie man manchmal per ICQ kontaktiert wird schon zu wünschen übrig.
Man kommt online, wirft einen Text in den Raum und geht wieder offline.
Öhm, o.O und nun ? LiveSupport sieht für mich da etwas anders aus:
Man kommt online, nutzt eine übliche Grußformel von Moin Moin bis Guten Tag, schildert kurz das Problem, gibt mir Hintergrundinfos wer man ist, was man bereits versucht hat und bittet um Hilfe. Dann wird sich der Gegenüber das Ganze ansehen und gerne Informationen geben was denn eigentlich los ist, bzw. warum etwas nicht so funktioniert wie man es sich der Kunde vorstellt.
Bei Varianten “Friss oder Stirb” Support im ICQ werde ich vermutlich in Zukunft auf ignore schalten oder diese einfach in unser Ticketsystem werfen und dort weiter bearbeiten lassen. Ob die Personen die sowas machen sich überhaupt im Klaren sind was Kommunikation ist wage ich stark zu bezweifeln
Dieser Blog beschäftigt sich mit dem alltäglichen Leben und seinen kleinen Problemen. Datenschutz, Bürgerrechte und Transparenz sind Schwerpunkte aber auch Tipps und Tricks im Umgang mit Linux sind hier zu finden. Eine lustige Mischung aus Allem, schwarz-weiss eben.