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NetAndroid
Mrz
10
Das Windows 7 abschaltbar ist, wird nun niemanden verblüffen, aber die Rede ist vom InternetExplorer und WindowsMedia Player. Wie bereits neulich berichtet, ist bereits vermutet worden, dass sich die Software abschalten lässt. Dabei wird aber nur die betroffene EXE Datei gelöscht. Eine tatsächliche Deinstallation der Software findet nicht statt.
Microsoft hat mittlerweile die damaligen Mutmaßungen bestätigt.
Zusätzlich lässt sich noch folgende Software abschalten: Windows Media Center, Windows-Suche, Windows DVD Maker sowie die Gadget -Plattform.
Vermutlich reagiert nun Microsoft auf die EU-Kartellklagen, an denen sich bereits Opera, Mozilla und Google beteiligt haben.
Die nächste Firefox Beta Version soll laut den Entwicklern am 12.03.2009 veröffentlicht werden. Nach wiederholten Verzögerungen hat man sich nun zu dem Termin durchringen können. Zwischenzeitlich wurde nun die Überlegung aufgegriffen ob der neue Firefox anstatt 3.1 nicht eher 3.5 bezeichnet werden soll.
Als Begründung bedient man sich hier, dass sehr große Änderungen durchgeführt wurden und daher eine x.1 Version zu schwach wäre.
Die kommende Beta 3 wird aber noch als 3.1 laufen.
Laut einem Bericht von Golem.de soll in in der aktuellen Vorabversion von Windows 7 mit der Version 7048 der Internet Explorer 8 deaktiviert werden können. Eine Deinstallation sieht die Funktion allerdings nicht vor.
Ob diese Funktion überhaupt in die Endversion von Windows 7 einfließen wird, wollte Microsoft bisher nicht beantworten.
Die Frage die sich nun stellt, warum wurde diese Funktion eingefügt ? Reagiert Microsoft damit auf bereits 2 laufende Kartellverfahren angeregt durch Opera, an denen sich auch die Mozilla Foundation, Google und die FSFE angeschlossen haben ?
Wir wissen es nicht, können aber nur hoffen, dass man sich in der neuen Windows Version endlich einmal dem Browser entledigen kann
Wer braucht sowas eigentlich ? .eco soll die neue Endung heißen wenn es nach den Wünschen und Vorstellungen des ehemaligen US Vizepräsidenten Al Gore geht. Dieser setzt sich für die neue Domainendung ein. Mit dieser TLD sollen Privatleute, Nicht-Regierungsorganisationen und Firmen ihre Verbindung zum Weltklima zeigen bzw. die Endung auch als Showroom für die Klimaschutzaktionen, die sie unternehmen, nutzen können.
Die Einnahmen aus dem Verkauf der Endung sollen vor allem Umwelt- und Klimaschutzorganisationen wie der Allianz für den Klimaschutz zugute kommen.
Hinter der "Dot Eco" Idee ist die Firma "Dot Eco LLC" aus den USA. Ihre Gründerväter Fred Krueger und Clark Landry machten sich bereits als erfolgreiche Internetunternehmer einen Namen (auch wenn mir die grad nix sagen
) Mit Ihrer Firma wollen Sie sich die TLD .eco sichern, diese bewerben und auch regulieren.
Bevor das Vorhaben aber in die Tat umgesetzt werden kann, muss darüber die ICANN die neue Endung beschließen. Derzeit existieren neben den CC-TLDs (darunter z.B. .de, .nl) auch 22 so genannte generische TLDs – zu diesen zählt dann auch die "Dot Eco".
Bedauerlicher Weise wird aber die Idee nicht von allen so positiv aufgenommen, wie die Gründer das vorhaben. So wird bereits das Wort "Geldmacherei" sowie auch "Sinnlosigkeit" breit. Das Hauptproblem wird aber dabei sein, in wie weit die .eco Domain überhaupt Nutzen bringt. Denn Firmen haben natürlich als Hauptinteresse den Absatz der Produkte. Sollte nun niemand die Angaben auf den .eco Seiten prüfen, könnte die TLD schnell dem Missbrauch verfallen und zum grünen Feigenblatt werden. Abgesehen davon finde ich nicht, dass der Verkauf einer TLD merklich zum Schutz des Klimas dient. Für Unternehmen hat sich vor allem in den USA die Endung .org firm gemacht. In Deutschland ist natürlich die DE Domain auf Hochkurs.
Durch die Erleichterung der ICANN für die Registrierung neuer Domainendungen werden vermutlich in Zukunft mehr solcher Ideen publik werden, wie auch bereits in Deutschland die "Dot Berlin" in Planung ist.
Es wird sich zeigen, was schlussendlich umgesetzt werden wird.
Der Bund hat hinter dem Wort "Frequenzbereichzuweisungsplan-Verordnung" eigentlich etwas ganz simples versteckt: Die Freigabe der Rundfunkfrequenzen für den weiteren Ausbau der Breitbandleitungen. Bereits am Mittwoch wurde die Verordnung auf den Weg gebracht. Hinter dem Ganzen steht die Zuordnung von Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks freigeworden sind, im Fachjargon "Digitale Dividende" genannt. Damit diese zukünftig dem Internetausbau zur Verfügung stehen können, war diese Verordnung notwendig.
Konkret werden nun die Frequenzen für Breitbandnetze zwischen 790 und 862 MHz frei. Dieser Bereich ist besonders gut für den Internet-Ausbau auf der Fläche, also in ländlichen Regionen, geeingnet, da dieser Bereich eine hohe Signalstärke hat.
Auch der Bitkom begrüßte die Entscheidung und nannte das Vorhaben einen "Meilenstein für das flächendeckende Angebot mit schnellen Internetzugängen in ländlichen Räumen". Weiter appellierte er an die Bundesländer, dass diese nun Ihren Teil der Verordnung übernehmen müssen und die Verordnung schnellstmöglich durch Zustimmung weiterbringen, damit die Frequenzen auch schnell genutzt werden können.
Das die Entscheidung der Bundesregierung zu einem besonders günstigen Zeitpunkt gefallen ist, wird auch damit begründet, dass Angela Merkel in ihrer Videobotschaft vergangenen Samstag bereits dieses angekündigt hat, und nunmehr bereits der erste Schritt getan wurde.