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DPD – echte Konkurrenz für DHL Express
Konkurrenz lauert bekanntlich an vielen Ecken, so auch im Logistikbereich: Nachdem wir an anderer Stelle schon etwas über die vollkommen bescheuerte von hoher Kompetenz zeugende Arbeitsweise von DHL Express gelernt haben, übertrifft DPD diese noch um welten.
Dabei lässt DPD es sich nicht nehmen, dem Empfänger einer Sendung noch Dinge bei zu bringen, die er bisher nicht wusste. Es ist schon interessant was heutzutage alles möglich ist: Da ist ein aus Stein gebautes Gebäude, in dem man sich zu dem Zeitpunkt auch noch aufhält, auf einmal vorübergehend scheinbar nicht mehr da. Einfach weg. Mit samt Namensschildern und Hausnummer. Die ganze Straße muss weg gewesen sein, denn scheinbar war auch kein Nachbar da, bei dem man hätte ein Paket abgeben können.
Zumindest ist das der Schluss den ich daraus ziehe, das eine Adresse an die am gleichen Tag die Deutsche Post bzw. DHL problemlos etwas zustellen konnte laut DPD schlicht falsch ist. Selbst Herpes Hermes hat es letzte Woche geschafft ein Paket zuzustellen, nur DPD tat sich schwer.
Schauen wir mal ob der Schleppknecht Zusteller von DPD es beim zweiten Versuch schafft das Paket zuzustellen … und ob er mir dann zufällig auch noch erklären kann, warum die Adresse gut eine Woche später dann doch nicht falsch ist. Das der Zusteller einfach nur keine Lust das Paket beim Empfänger abzuliefern ist natürlich auch eine Möglichkeit vollkommen abwegig.
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Gemeinsamkeiten: Große deutsche Bank und Amazon
Solang bei Amazon alles so läuft das es in deren Automatismen passt und das die Leute im Support Fragen von Kunden aus der FAQ beantworten können ist alles wunderbar, sobald man ein Problem hat das davon nicht mehr abgedeckt ist dauert es relativ lange überhaupt mal eine Antwort zu erhalten. Im konkreten Fall geht es um eine Auseinandersetzung mit einem Amazon Marketplace Händler, der infolge einer Auseinandersetzung wegen einer Retoure sowohl Ware als auch Geld einbehält und lediglich mit Ignoranz reagiert. Die Auskunft nach § 34 (1) Nr. 1-3 BDSG erteilt man natürlich Ordnungswidrig auch nicht.
Ich hatte mich daher mit einer Schilderung der Sache und der meiner Meinung nach einfachen Fragen, ob Amazon hier vermitteln könne, an Amazon gewandt. Nachdem ich nach mehreren Tagen der angeblichen Bearbeitung meiner eMail an Amazon noch immer keine Antwort erhalten habe, habe ich einfach mal im Live Chat nachgefragt:
Ich: Was dauert denn an der gestellten Frage, ob Amazon.de hier vermitteln kann, so lange?
I*** P*****: Das kann ich ihnen leider nicht sagen, da Ihr Fall in einer Fachabteilung ist und es gestern und heute Feiertage im Bundesgebiet gab.
Ich: und welche Fachabteilung ist das? Rechtsabteilung? 2nd Level Support? Die für Marketplace zuständigen?
I*** P*****: Hierzu kann Ihnen leider keine Auskunft geben. Sobald der Fall zuende bearbeitet wurde, werden Sie von uns informiert werden.
“Was können Sie überhaupt?” wäre nun sicherlich eine geeignete Frage – die habe ich mir aber lieber gespart, nicht das man dort dann den Bildschirm aus’m Fenster wirft und ich dafür die Rechnung bekomme. Bei einer großen deutschen Bank mit gelben Logo, die eine andere Bank übernommen hat, führte sowas immerhin dazu das man den Hörer derart aufs Telefon knallte, dass das Telefon wohl dann um 7. UG zu finden war.
Aber dann klären wir das mit Oliver Kluge als verantwortlichen Inhaber des Unternehmens (Marketplace Händler) eben auf andere Weise. Würde mich an seiner Stelle ja ärgern wenn ich Kosten tragen müsste die den Streitwert übersteigen …..
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one number, at once unavailable
Kürzlich Vor ein paar Tagen erreichte mich eine eMail von sipgate mit dem Hinweis, das meine (zum Glück) kaum genutzte sipgate one 01570 Rufnummer nicht mehr erreichbar sei. Grund dafür ist, wie auch im Blog von sipgate berichtet wird, das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Telogic Germany GmbH (vormals vistream GmbH). Von diesem Umstand hat man, so sipgate, selbst erst am Tag der eMail erfahren.
Im Blog stellt sipgate das Produkt sipgate one nun als im “Beta-Stadium” dar und bezeichnet die Kunden als “Testkunden”. Auf der entsprechenden Webseite, wo man sich vorregistrieren kann, habe ich allerdings weder damals bei der Vorregistrierung noch heute einen Hinweis darauf gefunden, das es ein Produkt ist, was noch getestet wird. Auch das es sich um eine Vorregistrierung handelt spricht m.E. nicht gerade dafür, das es ein Testprodukt ist.
Für die Kunden, die Ihre sipgate one 01570 Rufnummer nun fleißig verteilt haben, weil Sie eben nicht davon ausgingen das es ein Testprodukt sei oder auf die Verfügbarkeit vertraut haben, ist das ganze nun ziemlich blöd. Ihnen wird momentan empfohlen die Nummer zu portieren wenn Sie diese unbedingt benötigen. Damit die potentiell insolvente Butze die Kassen füllen kann, verlangt man natürlich direkt mal 25,00 € Portierungsgebühren. Eine Hilfeseite zur Portierung für entsprechende Kunden konnte ich allerdings nicht finden – lediglich Hinweise im Blogbeitrag, irgendwo mitten drin. Das die Informationen nicht publiziert werden mag aber vielleicht auch an einer mangelhaften Informationspolitik seitens Telogic liegen.
Zwar sind die 01570 Rufnummern, wohl dank des Bundesverterteidigungsministeriums bzw. der Bundeswehr, zur Zeit angeblich wieder erreichbar, wie lange weiß aber wohl niemand. Am Ende ist es aber wohl doch wie so oft: you get what you pay for.
Ich lasse es mal dahingestellt, ob da an einigen stellen nicht irgendwas verschlafen wurde – die Telogic Germany GmbH ist immerhin seit über 3 Wochen, seit dem 24. Juli 2012 um 12:26 Uhr, im vorläufigen Insolvenzverfahren und strotzte auch im Januar 2011, als sipgate one eingeführt wurde, ausweislich der damals und heute veröffentlichen Bilanzen nicht gerade von Eigenkapital sondern machte seit 2006 jedes Jahr Verluste in Millionenhöhe. Wer das selbst nachlesen möchte: Einfach mal einen Blick ins Unternehmensregister und in die Insolvenzbekanntmachungen (AG Dortmund, 254 IN 81/12) werfen.
Und nun machen wir uns mal so unsere eigenen Gedanken zur Produktbezeichnung “one”
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Vater werden ist nicht schwer…
…Vater sein hingegen sehr – jedenfalls darf ich das gerade erleben, denn ich darf kann meine Tochter nicht sehen obwohl sie exakt meinen Namen hat und sogar im selben Haus wohnt wie ich. Aber immerhin: Ich darf sie in rechtlichen Angelegenheiten vertreten.
Zum Vater gemacht hat mich übrigens vollkommen unerwartet die Acxiom Deutschland GmbH, einfach per Brief (JPG, nur eine Seite):
Sehr geehrter {Mein Nachname},
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Verwendung der Adressdaten Ihrer Tochter. Folgende Daten sind in der Acxiom Datenbank zu ihrer Person gespeichert:
Name: {Mein Vorname} {Mein Nachname}
Adresse: {Meine Anschrift}
Telefonnummer (nur zu Identifikationszwecken): keine.Die Adressdaten Ihrer Tochter wurden von dem Unternehmen
[...]
Dabei wollte ich doch eigentlich nur Auskünfte gemäß §34 BDSG und nicht gleich Vater werden
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Webspace-Ratgeber – nur einer von vielen
Bedauerlich dass auf dem Markt der Hosterlisten keine wirklichen Neuerungen mehr zu Stande kommen. Zumindest hatte ich diese Hoffnung bei dem seit kurzem erst gestarteten Vergleichsportal webspace-ratgeber. Auch wenn nun nicht riesige Zulaufszahlen durch ein neues Portal zu erwarten ist, habe ich mich hinreißen lassen und dort einen Premium Account für Anbieter erstellt.
Als Gegenleistung zum Account erhält man die üblichen Auszeichnungen die jeglicher Prüfungsgrundlage entbehren, aber das kennen wir ja bereits von anderen Hosterlisten. Dort erhält man auch schicke Banner und Buttons, dass man doch Premium Anbieter sei, doch was macht den Premium Anbieter vom Standardanbieter besonders ? Nur eines: Er bezahlt einen gewissen Betrag. Geprüft wird dort nichts. Es mag sein dass es irgendwo eine Hosterliste gibt die anders ist, die die ich kenne handhaben es so wie beschrieben (was ich persönlich Schade finde).
Nichts desto trotz war ich anfangs guten Mutes und begann sobald meine Angebote zu übertragen und wurde bitter enttäuscht. Die von mir in den Paketen eingebundenen Leistungen konnten nicht in der Oberfläche erfasst werden. Und ab diesem Zeitpunkt sollte ich etwas erleben was ich nicht zum ersten Mal erlebe:
Man eröffnet ein Supportticket und teilt seine Sorgen mit. Besserung wird gelobt. Zwischenzeitlich erhält man aber die Rechnung, da man ja die Leistung schon nutzen kann. Dass diese zwar nur so von Mängeln strotzt, kümmert ja nicht. Ich nutze die Gunst der Stunde als die Rechnung eintraf und rief den Support an um mich zu erkundigen für was man denn die Zahlung der Rechnung begehren würde. Die 60 Minuten Zukunftsmusik erspare ich euch nun hier. Das Ende von Lied, ich gewähre Aufschub und warte. Was passiert ? Richtig
Nichts. Man hat für zig andere Sachen Zeit, zB die Anbieter mit Newslettern zu nerven, dass man ja nun die Portalseiten in neue Gewänder gepackt hätte, die Fehler im Interface behoben ? Nein, da machen wir es wie Microsoft, hauptsache es sieht gut aus, unter den Deckel aber bitte nicht schauen, da brodelt es.
Es flatterte Sogar eine freundliche Erinnerung mit Anwaltsdrohung bei uns ein. Auf mein freundliches Angebot, dass wir gerne uns einmal anwaltlich über die nicht behobenen Mängel unterhalten können und dann auch wegen Schadensersatz sprechen, da die mir überlassene Leistung bzw. die zur Verfügung gestellte Leistung ja nicht genutzt werden konnte, entschied man sich dann doch eher uns die Stornierung anzubieten, welche wir auch dankend genutzt haben.
Schade. Außer Spesen nichts gewesen.
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Support?
Wenn ich unter einer Zahlungserinnerung eines gewissen Unternehmens folgendes lese, überlege ich mir schmunzelnd mal nachzufragen was das nun eigentlich an der Supportleistung ändert:
Hinweis: Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass wir nach Erteilung einer Zahlungserinnerung bzw. Mahnung bis zum Ausgleich der Offenen Posten nur eingeschränkten Support leisten!
Ein Beispielunternehmen für die Servicewüste Deutschland!
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Das USV Desaster bei IPX ist vorbei
Nachdem die Woche nun vorbei ist, hat auch der Nürnberger Hoster IPX seine Wartungsarbeiten an der USV beendet. Größere Probleme waren nicht mehr aufgetaucht, nur mal hie und da wurde ein Server nicht mehr hochgefahren.
Ich bin mir aber sicher, dass diese Wartungsarbeiten noch ein wenig nachhallen wird, da die User im IPX Forum mehr und mehr ihren Unmut ausgedrückt haben. Es wurden verschiedene Sachen bei IPX bemängelt, unter anderem auch in Bezug auf die USV und der Umgang mit Kunden und Kostenbestätigungen.
Hoffen wir das IPX aus der Sache wenigstens ein wenig lernen wird.
Übrigens: Bei Hetzner hatte ich solche Probleme nicht, auch ist dort der Support kostenfrei; ausser man wünscht nun einen Hardware Umbau obwohl nichts kaputt ist.
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