Archive for the ‘ Die Welt und ich ’ Category

McColo offline

Seit Dienstag ist der Provider McColo praktisch vom Internet isoliert. Die beiden wichtigsten Provider Global Crossing un Hurricane Electric kappten dem ISP die Leitungen, nachdem Sicherheitsexperten dise auf illegale Tätigkeiten im Hause McColo aufmerksam gemacht haben.

Nach den Erkenntnissen von Spamhaus und SecureWorks war McColo Heimstätte für sog. “bullet-proof Hoster” neben diversen illegalen Inhalten auch Botznetz-Master-Server, mit denen sich hunderttausende verseuchte PCs zum Verbreiten von Spam oder DoS Angriffe steuern lassen.

Die Spam-geplagten E-Mail-Anwender dürfen nun drauf hoffen, dass es in nächster zeit etwas ruhiger im Postfach werden wird, allerdings ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Spammer einen neuen Wirt gesucht haben und dort dann weiter an der Leitung saugen :)

Impertinentes Arschloch!

Manchmal ist es wirklich schlimm, wenn irgend so ein Impertinentes Arschloch einem wieder mal reindrückt das er etwas kann was man selbst nicht so direkt versteht!

Die Betreiber der Anti-Spam-Blacklist SURBL hat in einer Email an die Abonnenten der Mailingliste einige tifgreifende Änderungen seiner Nutzungsbpolitik angekündigt. Bisher war die Nutzung der DNS-Server grundsätzlich kostenlos, so soll dies vorallem für Großabnehmer ab 1000 Mailboxes oder 250.000 Mails / Tag geändert und damit verbunden eine Abogebühr verlangt werden. Mit den Zahlungen sollen dann der Support, die Stabilität sowie auch der direkte Zugriff auf die Daten der SURBL gewährleistet werden.

Scheinbar versucht der Betreiber durch die Abogebühr einiges an seinen eigenen Kosten wieder reinzuholen, die für den Betrieb der Liste erforderlich sind.

Betroffen von der Lizenzänderung dürften vor allem die Nutzer des Spamfilters SpamAssassin sein, denn die SURBL ist dort standardmäß aktiv. Aber auch Nutzer des schon etwas in die Jahre gekommenen und aktuell nicht weiter entwickelten “policyd-weight” werden ihre Konfigurationen ggf. abändern müssen.
SpamAssassin hat damals, als die Lizenzänderungen für Vipul’s Razor in den Raum standen, ebenfalls diesen standardmäßig deaktiviert, so dass dieser von Hand wieder aktiviert werden muss, sofern man den Dienst nutzen will.

SpamAssassin selbst bilden aber einen wichtigen Baustein als Bindeglied für die verschiedensten Anti-Spam-Alliances. Somit ist es auch für die SURBL ein bedeutender Schritt wenn diese Liste standardmäßig deaktiviert ist.

Neue Beta von Chrome

Google hat eine weitere Betaversion seines Browsers Chrome online gestellt. In der Version 0.3.154.9 wurden unter anderem ein paar Fehler im Flash Bereich sowie auch bei der Darstellung von PDFs behoben. Zusätzlich wurden viele Fehler behoben.

google-chrome-logo

Google Chrome

Google will vorallem auf die Geschwindigkeit in Zukunft acht geben.

Eine Linux Version ist nach wie vor nicht verfügbar, es wird aber bereits daran gearbeitet. Als Zeichen dafür wurde zB der Unterbau des Browsers verändert: die HTTP Netzwerkschicht wurde neben dem Tab- und Fenstermanager neu geschrieben um diese Funktionen besser auf andere Betriebssysteme portieren zu können.

Um diese wesentlichen Teile nutzen zu können ist es allerdings erforderlich, dass beim Start auf der Kommandozeile die Optionen –new-http oder –magic_browzR mit angibt.

Der neue Browser steht ab sofort zum Download zu Verfügung. Ferner ist davon auszugehen, dass der angepasste Google Browser aus dem Haus SRWare namens “Iron” ebenfalls in Kürze aktualisiert wird.

Wolle Adresse kaufen ?

Die Deutsche Telekom, man hat das Unternehmen die letzten Tage ja schon richtig in den Nachrichten vermisst.
Ein Datenskanal hier, ein anderer dort und nun gibts wieder nen neuen :)

Bei der Telekom sind bereits 2006 ein “paar wenige” (gut es waren 17 Millionen Datensätze) abhanden gekommen, ergo sie wurden geklaut. Es wurde auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet um das weiter zu klären, allerdings den Kunden oder gar die Bundesregierung hat man nicht informiert.

Man war davon ausgegangen, nachdem die STA auch ein paar Sachen sichergestellt hat, dass die Täter gefasst werden und damit alles erledigt sei. Auch sei der Wunsch von Kunden ihre Nummern zu ändern, nicht häufiger aufgetreten als vorher, daher machte man sich keine Sorgen.

Nun ein paar Jährchen später bekamen ein paar Erotikunternehmen, darunter auch eines in Mainz die Daten angeboten und die schlugen direkt mal Alarm. Publik wurde das Ganze, laut Spiegel, aber erst als der DTAG bekannt wurde, dass der Spiegel nach Recherchen etwas herausbekommen habe. Und bevor natürlich ein Blättchen wie der Spiegel das genüsslich auskostet, schnell vom Unternehmen selbst publik gemacht, dann ist der Schaden nicht so groß :)

Zu den Daten gehören unter anderem Minister, Prominente wie Herr Günter Jauch, und andere wichtige Personen.

Die Telekom hat hierfür nun eine Servicehotline eingerichtet und verteilt neue Nummern, sofern man sich Sorgen macht.

Inhalt der Datensätze waren: Name, Vorname, Adressdaten, Rufnummer und teilweise Geburtsdatum und Emailadresse. Verbindungsdaten sind keine mit dabei so die Telekom.

Also alles nich so schlimm und wenn morgen der Adressverkäufer bei Dir an der Türe läutet wurde ich direkt mal nachfragen ob nicht der eigene Datensatz dabei ist :D