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Apr
26

Der Mehrfach-Selbstmord-Attentäter

By pyloor  //  Die Welt und ich, Politik  //  No Comments

Auf Spiegel.de ist ein Interview mit dem Bundesinnenminister abgedruckt. Friedrich will den Etat für Videoüberwachung aufstocken und begründet das folgendermaßen:

SPIEGEL ONLINE: Verhindern konnte die breite Videoüberwachung in den USA die Anschläge nicht. Vielmehr scheinen sich die Täter der Überwachung völlig bewusst gewesen zu sein.

Friedrich: Einen Selbstmordattentäter, der seinen eigenen Tod bei der Planung der Tat einkalkuliert, werden auch Videokameras nicht abschrecken.

SPIEGEL ONLINE: Also sind die Kameras gegen Terror unwirksam?

Friedrich: Das wäre ein falscher Schluss. Wenn wir zum Beispiel den Täter nach dem ersten Mal verhaften, kann er kein zweites oder drittes Mal zuschlagen. Allein das ist schon ein Erfolg. Zudem können wir Planungen für Anschläge durch Kameras im Vorfeld aufklären. Ich bleibe dabei: Die Videoüberwachung, wohlgemerkt als Teil einer komplexen Sicherheitsstrategie, ist ein wichtiges Mittel für uns.

Bitte wie? Die Selbstmordattentäter, die ihr eigenes Draufgehen mit einplanen kommen also als Zombies wieder und bomben sich an einem anderen Ort nochmal weg? Na herzlichen Glückwunsch… Und sowas sorgt für die Sicherheit in Deutschland…

Nov
15

Folge der weißen Ledercouch

By pyloor  //  Die Welt und ich, Politik  //  No Comments

who_has_the_white_couch_who

“WHO LET THE COUCH OUT –
WHO WHO WHO WHO WHO”

So oder so ähnlich könnte der neue Werbespot der Piraten für die kommende Bundestagswahl lauten. Warum? Das verrät dieser Blogbeitrag: Unflauschiges Ende der FlauschCon

Zusammengefasst:

Die Piraten haben einmal keinen Bundesparteitag mit 1500 Anträgen gemacht, die niemand bearbeitet geschweige denn liest, sondern eine Flauschveranstaltung bei der sich die Shitstormgesellschaft getroffen hat um im Bällebad zu hocken. Nachdem man Teppich an die Wände (oder zumindest den Kleber dafür) und Boden gepappt hatte, hat jemand still und heimlich eine weiße Ledercouch entwendet. Ich meine so eine weiße Ledercouch trägt man auch lässig im iPad Täschchen davon und keiner merkt was. Das Ende vom Lied bzw. dem Flauschabend ist, dass man wie man es bei den Piraten gewohnt ist rechtliche Schritte gegen selbst ernannte Eventmanager prüft, einen Batzen Rechnungen hat, die niemand bewilligt hat und man deswegen weit von sich weg schiebt und die Transparenz, die man immer hoch hält, in dem Punkt mal wieder wie folgt ausgelegt wird:

“Transparenz – das fordern wir von anderen und nicht von uns”

Na dann wünsche ich dem Ledercouch-Piraten fröhliches sitzen und warten auf den BGE Zuschuss :)

Nov
13

DPD – echte Konkurrenz für DHL Express

By ReBeLL  //  Die Welt und ich, Servicewüste  //  1 Comment

DPDKonkurrenz lauert bekanntlich an vielen Ecken, so auch im Logistikbereich: Nachdem wir an anderer Stelle schon etwas über die vollkommen bescheuerte von hoher Kompetenz zeugende Arbeitsweise von DHL Express gelernt haben, übertrifft DPD diese noch um welten.

Dabei lässt DPD es sich nicht nehmen, dem Empfänger einer Sendung noch Dinge bei zu bringen, die er bisher nicht wusste. Es ist schon interessant was heutzutage alles möglich ist: Da ist ein aus Stein gebautes Gebäude, in dem man sich zu dem Zeitpunkt auch noch aufhält, auf einmal vorübergehend scheinbar nicht mehr da. Einfach weg. Mit samt Namensschildern und Hausnummer. Die ganze Straße muss weg gewesen sein, denn scheinbar war auch kein Nachbar da, bei dem man hätte ein Paket abgeben können.

Zumindest ist das der Schluss den ich daraus ziehe, das eine Adresse an die am gleichen Tag die Deutsche Post bzw. DHL problemlos etwas zustellen konnte laut DPD schlicht falsch ist. Selbst Herpes Hermes hat es letzte Woche geschafft ein Paket zuzustellen, nur DPD tat sich schwer.

Schauen wir mal ob der Schleppknecht Zusteller von DPD es beim zweiten Versuch schafft das Paket zuzustellen … und ob er mir dann zufällig auch noch erklären kann, warum die Adresse gut eine Woche später dann doch nicht falsch ist. Das der Zusteller einfach nur keine Lust das Paket beim Empfänger abzuliefern ist natürlich auch eine Möglichkeit vollkommen abwegig.

Nov
5

Gemeinsamkeiten: Große deutsche Bank und Amazon

Solang bei Amazon alles so läuft das es in deren Automatismen passt und das die Leute im Support Fragen von Kunden aus der FAQ beantworten können ist alles wunderbar, sobald man ein Problem hat das davon nicht mehr abgedeckt ist dauert es relativ lange überhaupt mal eine Antwort zu erhalten. Im konkreten Fall geht es um eine Auseinandersetzung mit einem Amazon Marketplace Händler, der infolge einer Auseinandersetzung wegen einer Retoure sowohl Ware als auch Geld einbehält und lediglich mit Ignoranz reagiert. Die Auskunft nach § 34 (1) Nr. 1-3 BDSG erteilt man natürlich Ordnungswidrig auch nicht.

Ich hatte mich daher mit einer Schilderung der Sache und der meiner Meinung nach einfachen Fragen, ob Amazon hier vermitteln könne, an Amazon gewandt. Nachdem ich nach mehreren Tagen der angeblichen Bearbeitung meiner eMail an Amazon noch immer keine Antwort erhalten habe, habe ich einfach mal im Live Chat nachgefragt:

Ich: Was dauert denn an der gestellten Frage, ob Amazon.de hier vermitteln kann, so lange?
I*** P*****: Das kann ich ihnen leider nicht sagen, da Ihr Fall in einer Fachabteilung ist und es gestern und heute Feiertage im Bundesgebiet gab.
Ich: und welche Fachabteilung ist das? Rechtsabteilung? 2nd Level Support? Die für Marketplace zuständigen?
I*** P*****: Hierzu kann Ihnen leider keine Auskunft geben. Sobald der Fall zuende bearbeitet wurde, werden Sie von uns informiert werden.

“Was können Sie überhaupt?” wäre nun sicherlich eine geeignete Frage – die habe ich mir aber lieber gespart, nicht das man dort dann den Bildschirm aus’m Fenster wirft und ich dafür die Rechnung bekomme. Bei einer großen deutschen Bank mit gelben Logo, die eine andere Bank übernommen hat, führte sowas immerhin dazu das man den Hörer derart aufs Telefon knallte, dass das Telefon wohl dann um 7. UG zu finden war.

Aber dann klären wir das mit Oliver Kluge als verantwortlichen Inhaber des Unternehmens (Marketplace Händler) eben auf andere Weise. Würde mich an seiner Stelle ja ärgern wenn ich Kosten tragen müsste die den Streitwert übersteigen …..

Okt
12

Gemeinsamkeiten: Piraten und CCC

By pyloor  //  Die Welt und ich  //  No Comments

Was haben die Piratenpartei und der CCC gemeinsam? Nein, nicht dass sie sich für Netzthemen interessieren. Was viel einfacheres:

Beide haben die Verwaltung nicht im Griff… Neuanmeldungen funktionieren oder funktionieren nicht. Bei den Piraten war das lange Zeit so und beim CCC ist das immer noch so.

Wie ich darauf komme? Ganz einfach: Ich habe einen Neuantrag an den CCC gesendet. Per Post, mit ausreichend Porto, ausgedruckt(!) und ausgefüllt; natürlich auch unterschrieben. Und was passiert? Richtig: Nichts. Totenstille, als hätte ich nie einen Brief dorthin geschickt.

Eine Nachfrage an die “Office” Emailadresse brachte ebenfalls keine Erleuchtung, denn auch auf der Emailadresse wird einfach geschwiegen und niemand antwortet. Also ihr da vom CCC: Wie kann es sein, dass der Beitrag irgendwo bei 72 € ist und dennoch die Verwaltung scheinbar so unterbesetzt ist, dass noch nicht einmal ein Autoresponder eingerichtet werden kann, mit dem zurück gesendet wird, dass man doch bloß nicht nach seinem Neuantrag fragen soll ;)

Aber wisst ihr was: Steckt euch eure Mitgliedschaft in den A***, dann werde ich eben kein Mitglied. Den Spass, dass ich meiner Mitgliedschaft nun nachrennen muss hatte ich schon vor meiner Zeit als Generalsekretär bei den Piraten, das brauch ich jetzt nicht nochmal.

Okt
5

Piraten Déjà-vu–Isolation im BuVo

By pyloor  //  Die Welt und ich  //  No Comments

Was ist eigentlich bei den Piraten schon wieder los? Erst neulich wurde sich in Bayern noch ausgiebig darüber ausgelassen, ob man nun im Anzug oder im Piraten-Schlabberlook zu Kandidatenvorstellungen stapft, jetzt geht’s im Bundesvorstand ebenfalls zur Sache:

Der gesamte Bundesvorstand, außer Ponader haben Sie nach Spiegel Informationen, gegen einen weiteren medialen Auftritt von Ponader ausgesprochen. Das ist fast wie damals, zu Aaron König Zeiten, da sprach auch der gesamte Bundesvorstand davon, dass der liebe Aalron (wie man ihn später nannte) doch eher den Kameras fern bleiben sollte.

Ist der einstige Star Ponader, nun doch nicht mehr so gern gesehen? Von Unfähigkeit im Team zu arbeiten bis hin zur bewussten Hervorhebung seiner Person gehen die Vorwürfe, die bei einem geheimen Treffen in Hamburg gefallen sein sollen.

Ich habe den Eindruck der Bundesvorstand hat seit Aaron König, derzeit die schwierigste Krise überhaupt. Zum einen hat er einen mit Sandalen und Strickweste bewaffneten BGE Befürworter, der das Thema das ihm so wichtig war, mit seiner Spendenaktion ad absurdum geführt hat, zum anderen wartet der Bundesvorstand noch mit einer Buchautorin auf, die sich für 100 000 € hat kaufen lassen und der Content-Mafia eine super PR Chance spendiert hat, ohne das gemerkt zu haben. Zum Vergleich, die Wulff, also die ehemalige First-Lady des Skandal-Bundespräsidenten, hat für Ihr Büchlein nur 60 000 € Vorschuss erhalten.

Meines Erachtens sollten beide Bundesvorstandsmitglieder schnell die Strickwesten, Sandalen und Bücher einpacken, die Ämter allerdings liegen lassen und abdampfen. Nur so bewahren sich die Piraten davor, sich noch lächerlicher zu machen als sie es bisher schon gemacht haben.

(Über die Glanzleistungen des AGH will ich hier gar nicht schreiben…)

Okt
4

Umweltkatastrophe – Frankreich greift durch

By pyloor  //  Die Welt und ich  //  No Comments

Nach der Taz Zeitung hat Frankreich einen Präzedenzfall für Umweltkatastrophen geschaffen. In Zukunft kostet das Niederrotten ganzer Landstriche, das qualvolle Verreckenlassen tausender Vögel und sonstigem Getier schlappe

375 000 EUR

Ja richtig gelesen. Das ist die Geldstrafe die Total dafür kassiert hat, dass Sie 1999 mit dem 25 Jahre alten und gar nicht mehr für den Transport fähigen Tanker Erika auf die See geschickt hat, der dann kurz vor der Bretagne in ein paar Hälften zerbrach und nur 400 km Land mit einem Schwerölteppich überzogen hat.

Ich frag mich ob die Richter dort wirklich glauben, dass das Urteil eine abschreckende Wirkung hat, wie sie behaupten. Meines Erachtens nämlich nicht: Total fährt Millionen und Milliarden Gewinne ein, da sind die 375 K EUR doch Peanuts die man mal eben aus der Portokasse zahlt, die von den Tageszinsen für die ganzen Millionen die auf der Bank lagern gefüllt wird.

Meines Erachtens muss für sowas ne andere Summe her: 375 Millionen

Und schon fahren demnächst Tanker durch die See, dagegen ist High-Tech nen Witz. Wobei: Nen 3 Strikes Gesetz für die Ölgesellschaften wär doch auch was, 3 Mal Umwelt kaputt, Firma zu – für immer. Die Politik kennt sich mit solchen Gesetzen schon aus, könnte grad übernommen werden :D

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