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Ein dieser Woche veröffentlichter Sicherheitspatch scheint fehlerhaft zu sein. Das Ergebnis ist ein Bluescreen und Windows XP bootet nicht mehr.

Microsoft hat den Fehler zwischenzeitlich bestätigt und erklärt dass der Patch des Security Bulletins MS10-015 fehlerhaft ist. Die Systeme lassen sich nicht mehr booten und es kommt zu einem Systemabsturz. Als Reaktion von Microsoft wurde der Patch von den Updateservern entfernt.

Eine Behebung des Fehlers ist allerdings leider noch nicht in Sicht. Es wurde aber seitens der Redmonder versichert, dass der Fehler behoben und der Patch neu aufgelegt wird. Bis dahin müssen die User selbst das Problem in den Griff bekommen. Eine kurze Anleitung habe ich aus dem Microsoft Forum übersetzt:

1. Als erstes muss man die original Windows XP CD oder DVD in das entsprechende Laufwerk einlegen und von dieser in die recovery console booten. Sobald man in der recovery console ist gibt es die Möglichkeit das System wieder zu reparieren

2. Folgenden Befehl eingeben: CHDIR $NtUninstallKB978262 $\spuninst

3. Danach folgenden Befehl verwenden: BATCH spuninst.txt

4. Und zum Schluss: systemroot

5. Die Schritte 2 – 4 für die nachfolgenden Patches verwenden:

KB978262
KB971468
KB978037
KB975713
KB978251
KB978706
KB977165
KB975560
KB977914

6. Sobald alle Patches entfernt sind, den Befehl “exit” eingeben und rebooten. Damit sollte das System wieder laufen.

Am gestrigen Samstag wurde auf der Landesmitgliederversammlung des Landesverbandes Hamburg ein neuer Vorstand gewählt. Die anwesenden Piraten wählten Desiree Huthmacher zu ihrer Vorsitzenden, Robert Macholdt wurde deren Stellvertreter. Die Kasse hat in Zukunft Ralf Hauke fest im Griff und als Beisitzer wurden Christian Bucher, Michael Vogel, Fridtjof Bötsche und zu guter letzt Paul Meyer-Dunker gewählt.

Allen Vorstandsmitgliedern spreche ich meine Glückwünsche aus!

Giropay gegen Sofortüberweisung

Einem Bericht auf Golem zufolge, zieht der Verbund hinter Giropay, bestehend aus Sparkassen, Postbank und der Volksbanken und Raiffeisenbanken, gegen Sofortüberweisung vor Gericht. Hintergrund der Klage soll sein, dass Sofortüberweisung unlauteren Wettbewerb betreibe und Bestandskunden zur Preisgabe der sensiblen Daten wie PIN und TAN anstiften.

Dies würde vor allem auch die Sicherheit des Onlinebankings einschränken, so die Banken. Der Streitwert vor dem LG Köln liegt bei 300.000 Euro, kein kleines Unterfangen also.

Ich sehe bei der Klage wenig Chancen, denn Sofortüberweisung hat schon früher vorgesorgt und neben einer Zertifizierung durch den TÜV als auch eine Versicherung für Schadensfälle abgeschlossen. So ist auf der Internetseite unter Sicherheit zu entnehmen:

Bei dem Dienst sofortüberweisung.de ist es bisher zu keinen Missbräuchen gegenüber Endverbrauchern gekommen (TÜV-zertifiziertes Online-Zahlungssystem). Vorsorglich weisen wir dennoch darauf hin, dass es Banken und Sparkassen gibt, die davon ausgehen, dass die Nutzung des Dienstes sofortüberweisung.de wegen der Verwendung Ihrer PIN und TAN zu einer Haftungsverlagerung bei etwaigen Missbrauchsfällen durch Dritte führt. Dies kann dazu führen, dass im Missbrauchsfall Ihre Bank sich weigert, den Schaden zu übernehmen und im Ergebnis Sie den Schaden zu tragen haben.

Vorsorglich hat daher der Betreiber des Dienstes sofortüberweisung.de eine Versicherung abgeschlossen, die in Höhe von bis EUR 5.000,– je Schadensfall bei PIN- und TAN- Missbrauch die Payment Network AG für Haftungsfälle rückversichert.

Ich kenne Sofortüberweisung noch aus den Kinderschuhen, damals hat sich kaum einer darum gekümmert, mittlerweile liest man es immer öfters. Ich vertraue solchen Zahlproxies allerdings nicht, sondern nutze wenn dann direkt Giropay oder die gute alte Überweisung.

Kein freies WLAN für Berlin

Es ist mehr als nur schade, dass der Berliner Senat nun die Pläne für ein freies WLAN in Berlin gestrichen hat und das Projekt damit als “vom Tisch” betrachtet. Für Touristen, Unternehmer und Freiberufler ist dies mehr als nur ärgerlich.

Jahrelang wurde das Projekt vom Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) angekündigt, ein flächendeckendes Funk-Internet-Netz (WLAN) einzuführen. Leider konnten sich aber die daran beteiligten Senatsverwaltungen Wirtschaft und Stadtentwicklung nicht auf ein gemeinsames Konzept verständigen.

In den vergangenen Monaten gab es mehrere Verhandlungstermine, gescheitert seien die Verhandlungen allerdings daran, dass die meisten Straßenlaternen aus städtebaulicher Sicht wegen technischer Schwierigkeiten nicht für die nötigen Sendeantennen zur Verfügung stünden. Von offizieller Seite heißt es in der Senatsvorlage der Wirtschaftsverwaltung für die kommende Senatssitzung am 12.Januar 2010: “Der Senat beschließt, die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens zur Errichtung eines privat finanzierten und betriebenen öffentlich zugänglichen WLAN im Berliner Innenstadtbereich unter exklusiver Nutzung der öffentlichen Verkehrsanlagen (Lichtmasten der Straßenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen) nicht weiter zu verfolgen.”

Nach weiteren Informationen sieht sich die Verwaltung für Stadtentwicklung nicht in der Lage, die Standorte für die rund 5000 notwendigen Funksender zu bemennen. Nach einem Pilottest der Firma Airdata, dem letzten Unternehmen im Berliner WLAN Projekt, würden die Funksender den Betrieb und die Funktion der Ampelanlagen nicht beeinträchtigen.

Aus meiner Sicht werden hier angebliche Probleme vorgeschoben um das Projekt zu ersticken. Dabei ist gerade im heutigen Zeitalter der Zugang zum Internet um so wichtiger. Ich finde es mehr als nur schade, dass hier kein Protest der Berliner zu Stande kommt und fordere auch die Piraten auf hier klar Stellung für die Umsetzung eines solchen Projektes zu beziehen! Ich begrüße ein solches Projekt als Pirat und sehe hier für uns klaren Handlungsbedarf. Klarmachen zum Ändern!

Kleines Firefox Update

Seit gestern gibt es ein neues Firefox Update auf die Version 3.5.7, heute hat mir mein Firefox das Update dann auch angezeigt.

Mozilla behebt mit diesem Update nur 2 kleinere Fehler. In den Releasenotes steht:

  • Ein häufig auftretendes Stabilitätsproblem wurde behoben
  • Ein Problem im Zusammenhang mit der Information über Updates wurde behoben

Ich empfehle dennoch jedem das Update zu installieren.