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Jan
27

Jeder ist ersetzbar,…

By pyloor  //  Politik  //  19 Comments

erst recht bei den Piraten.

Von meinem Rücktritt als Landesschatzmeister aus dem Landesvorstand der bayrischen Piraten.

Ich befürchte, dass dieser Blogbeitrag sehr lang werden wird. Jeder der die Zeit nicht hat, oder plant den Beitrag im Stress von unterwegs zu lesen; tu das nicht. Nimm Dir Zeit, denn ich wünsche mir, dass wenigstens in diesem Stadium die Kritikpunkte die ich anspreche gehört und an anderer Stelle umgesetzt werden.

Jeder der nun erwartet, dass hier der Rosenkrieg ausbricht, ich ordentlich über den Landesvorstand herziehe, der wird enttäuscht werden. Es geht hier nicht um Personen, sondern um Methoden. Und da schepperts gewaltig.

Der Anfang

Wie hat alles angefangen. Nun für mich gibt es nur 2 Stati als Pirat: Aktiv oder inaktiv. Aktiv bedeutet für mich Vorstandsamt, fest definierter Aufgabenbereich, Leistungsbewertung am Ende der Amtszeit. Ich bin so, jede Leistung die erbracht wird muss bewertet, analysiert und kritisiert werden. Darüber definiere ich mich. Ich leiste also bin ich. Inaktiv, das ist bei den Piraten der graue Mob der sich lavaartig durch Parteitage schiebt und eine Tätigkeit hervorragend beherrscht: Nörgel, Wüten, Toben, Bashen, Niederbuhen. Ok, es gibt Ausnahmen, die nennen sich Aktive ohne Vorstandsamt. In Bayern: Wenige, kann man zählen.

Ich war seither aktiver Pirat. Mittelfranken Vorstand als Gensek, Landesverband als Gensek, dann als Schatzmeister. Und genau in der Landesvorstandszeit beginne ich mit meiner Erzählung.

Als ich im Landesverband zum Generalsekretär gewählt wurde, begann für mich wieder die aktive Zeit, nachdem ich in Mittelfranken nicht mehr als Generalsekretär angetreten war. Das neue Aufgabenfeld machte anfangs richtig Spass, da ich damit begonnen hatte, die Verwaltung in Strukturen zu bringen. So gab es hier und da Ordner, in denen Unterlagen waren, die aber keine Zuordnung hatten. Dank dem Wanninger Ticketsystem war so vorgangsbezogene Arbeit möglich, denn jedes Schreiben das eingeht, oder ausgeht erzeugt eine Vorgangsnummer. Diese Vorgangsnummer konnte man hervorragend wieder verwenden um zB Änderungen im CiviCRM kenntlich zu machen und somit nachverfolgen zu können wer was wann geändert hat. Daneben kamen noch viele andere Punkte, auf die ich hier nicht weiter eingehe. Als Arthur, damaliger Landesschatzmeister seinen Rücktritt erklärt hat, war ich im ersten Moment verwundert, da ich die fachliche Kompetenz von Arthur nie bestritten habe. Auch die von ihm genannte Prokastination konnte ich nur teilweise nachvollziehen (“das kann doch net so viel sein”). Heute weiss ich, doch es ist viel, aber das Problem liegt wo anders. Nun als Arthur zurückgetreten war, ist die Schatzmeisterei auf mich übergegangen. Das mündete darin, dass die Buchhaltung neu aufgestellt wurde, Listen angelegt, Spendenquittungen gedruckt etc. Der Landesvorstand hatte damals beschlossen, dass Franz, der jetzige Gensek und komm. Schatzmeister, die Buchhaltung führt, während ich nur der Hutträger sein sollte. Problem darin war, dass es für einen komm. Schatzmeister schwierig ist Finanzentscheidungen zu treffen, wenn er nicht die Buchhaltung vor sich oder wenigstens einen Zugriff darauf hat, um eigene Reporte ziehen zu können.

Somit entschloss ich die Buchhaltung zu übernehmen. Das lief aufgrund der begrenzten Möglichkeiten soweit gut. Der Rechenschaftsbericht wurde dabei von Franz für 2010 erstellt, wofür ich mich weiterhin bedanke, dass er diese Arbeit damals auf sich genommen hat.

Durch die Übernahme der Schatzmeisterei habe ich mich dann mit allem Elan darum gekümmert, Spendenquittungen zu versenden ( das waren damals rund 400 Stück), die Zahlungen ins CiviCRM einzuspielen und die Stimmberechtigungen zu setzen. Bis hier hin war alles zu schaffen, zwar dauerte alles seine Zeit, aber ich war bereit diese Zeit zu investieren, denn: Im Mai, in einer Stadt in Baden-Württemberg wurde ein neuer Schatzmeister gewählt, der damit antrat, dass eine neue Software eingeführt wird. Hurra, kein Excel mehr, keine Sorge dass irgendwo eine Formel falsch formelt und deswegen 50 000 € fehlen. Feste Buchungssätze, einmal gebucht bleibt gebucht und nicht dank Excel wieder verschoben weil man die Spalte X einfügen musste.

Dann kam September. An dem Parteitag wurde ich zum Schatzmeister gewählt. Zu der Entscheidung mich als Schatzmeister aufzustellen stehe ich weiter hin, denn mein Ziel war es, mit dem Hintergedanken (wir bekommen ja eine neue Software) die Verwaltung so auszudünnen, dass der Gensek endlich mal politische Aufgaben übernehmen kann die unsere Parteibasis dringend braucht. Am Parteitag habe ich ein Bild gezeichnet, dass genau meine Erwartungen beschrieben hat:

“Wir stellen uns die Wüste Sahara vor, 50° Sonne, brennend heiss. In diese Wüste stellen wir nun eine handvoll Verwaltungspiraten und vor sie einen 500 KG Würfel der 100 Meter geschoben werden soll. Der Klotz ist dabei die Verwaltung so wie sie sich derzeit bei den Piraten darstellt. Diesen verdammten Klotz zu schieben ist eine sauschwere Arbeit. Deswegen, dank eines neuen fähigen Schatzmeisters, bekommen wir nun ein Messer (das stellt die neue Software da) und mit diesem Messer schnitzen wir uns eine Kugel – und schon geht Verwaltung kinderleicht”

Nur unter diesen Umständen bin ich überhaupt angetreten. Denn, ich habe vorher mit Sekor unzählige Telefonate geführt die die Entscheidung, ob ich als Schatzmeister kandidieren sollte, immer in den  Tenor “wir bekommen ja eine neue Software die erleichtert” gefasst war, heranreifte.

“Wir arbeiten dran” “alles wird gut”

Während der Amtszeit von September bis Dezember konnte ich meine Aufgaben, wenn auch mit zeitlichem Aufwand (den ich aber immer gerne bereit war zu investieren) gut erledigen. Hier und da kam ich zwar mit Excel an meine Grenzen der Möglichkeiten (SVERWEIS bringt Excel ab einer gewissen Tabellengröße nur noch zum Abrauchen und nein – OpenOffice kann das auch nicht, im Gegenteil da gehts noch viel schneller) aber ich konnte arbeiten.

Doch die Frage “Wann kommt denn die neue Software?” keimte stets vor sich hin und vor allem die Antwort darauf war nicht zu bekommen. Ich habe mehrfach nachgefragt: Entweder hies es: “Wir arbeiten dran” oder es hieß “Wir arbeiten dran, alles wird gut” – Bullshit (@Sekor: Ich bin Basis ich darf das sagen) – nichts wird gut: Ich bin im Landesverband Bayern, mein verrücktes Hühnerhaus und der Eisvogel haben der Basis ordentlich Zucker in den Arsch geblasen und den Wohlfühlweichspüler ausgepackt, dass ich neben der Berlinwahl (die uns ordentlich Mitglieder gebracht hat) nun auch noch eine zahlungswilligere Basis als früher habe. “Wisst ihr was im Januar abgeht wenn die alle ihren Beitrag bezahlen?”.

“Alles wird gut – bis dahin haben wir die Software” – das ist genau das was man hören will. Nun ich habe vertraut, dass es so kommen wird. Ich habe mir niemanden gesucht den ich als Fallback habe, der zusammen mit mir (wie auch immer das funktionieren mag) die Exceltabelle bebucht oder anderweitig einen Zauberstab hat mit dem ich die möglichen 2000+ Buchungen bzw. Zahlungseingänge schnell verarbeiten kann. Und so gingen die Tage ins Land, man hörte nichts, man sah nichts – die neue Software und vor allem die Infos darüber wurden gehütet wie ein großes Geheimnis, das uns Piraten zwar schon ordentlich Geld gekostet hat, aber erfahren darf man trotzdem nichts.

In Berlin fanden 2 Schulungen statt. Einmal Schatzmeister, einmal Gensek. Ich verkörpere verwaltungstechnisch beides, da der Plan war dass ich die Verwaltung übernehme, während Franz’ Aufgabe es war, sich um den kommunikativen Part zu kümmern der mir nicht liegt. Unsere Mitglieder brauchen nämlich noch ein wenig Pflege, aber auch bei Vorstandsübergaben etc. brauchts jemanden der begleitend dabei ist, damit alles gut funktioniert. Und wenn nur nachgefragt wird um Hilfe anzubieten.

Ich habe mich damals fast mit meinem Landesvorstand überworfen, da für mich die Schulungen sehr wichtig waren und ich auf jeden Fall die Schatzmeister Schulung mit machen wollte, doch es kam das geplante Landesvorstandswochenende dazwischen (das war das Wochenende an dem ich Schatzmeister-like ordentlich Punkte gesamelt habe um dann festzustellen dass man mit vielen Punkten verliert ;) ). Die Gensek Schulung fand eine Woche vorher statt, bei der dann doch noch zum Glück ein Platz frei war, den Franz für mich organisiert hatte. Somit konnte ich am einen Wochenende nach Berlin fahren und am anderen zum Landesvorstandswochenende, das uns allen sehr gut getan hat.

Schulungen – endlich mal was handfestes

Die Schulung in Berlin war enttäuschend. Vollkommen übermüdet (ich habe im Flieger noch die Akkreditierungsliste für einen Bezirk fertig gemacht), erschöpft und doch erwartungsvoll bin ich bei ASC eingetroffen. Der Schlungsleiter Hr. Ott (ich glaube so hies er) war sehr freundlich und nahm mich von der Strasse gleich mit um nicht im Kalten sitzen zu müssen. Die Schulung selbst war allerdings enttäuschend: Es war mehr Techtalk als wirkliche Schulung. Ja ich weiss was eine Mandantendatenbank ist und wie man diese aufruft. Das Ribboninterface kenne ich aus Office – und wie die Masken aussehen kann ich erahnen. Doch was mich wirklich interessiert:

  • Wie importiere ich Neumitglieder
  • Wie verschiebe ich Mitglieder in andere Gliederungen
  • Wie kann ich Spendenquittungen gesammelt drucken
  • Wie kann ich eine Jahresquittung erstellen
  • Wie versende ich Emails an alle Piraten
  • Wie kann ich Piraten die keine Emailadresse haben markieren um diesen dann einen Brief zu schicken
  • usw.
Diese Fragen blieben unbeantwortet. Dazu habe ich dem Schulungsleiter wenigstens erklärt wie wir die Debitorennummern erstellen: Er dachte das wäre einfach eine fortlaufende Nummer. Bei den Piraten, so erklärte ich, ist das die Mitgliedsnummer +10000. Das war dann wohl in den ganzen Besprechungen untergegangen. Genau so wie die Massenänderungen oder das Massenversenden. Dass die Software eine MAPI Schnittstelle an Outlook bedienen kann ist super. Aber warum sollen wir die EMails bitte an Outlook einliefern anstatt direkt an einen Mailserver, der mit 20 000 Mails viel besser klarkommt?
Schade um das Geld das die Schulung gekostet hat, schade für die Zeit die alle investiert haben und schade für die rnd 200 € Flug und Zugkosten. Die Rückfahrt mit 6 Stunden war dann die Sahnehaube auf dem Ganzen.

Anfang Dezember habe ich damit begonnen die Spendenquittungen für die vielen Eintritte zu verarbeiten und mich um das Thema Mitgliedsausweise gekümmert. Nachdem Sekor den Ausweisdrucker des Bundes nach Bayern manöviert hat, war es für mich eine schöne und angenehme Arbeit die Ausweise für die bayrischen Piraten zu erstellen. Es war zwar weiterhin nervenaufreibend erst alles zu verbuchen, dann die Buchungen ins CiviCRM zu importieren, dann die Stimmberechtigungen aus dem CiviCRM zu exportieren um diese mit den neuen Zahlungen anzureichern und dann wieder zu importieren um damit auch das Ausweisdruckanforderungsdatum setzen zu können, aber was macht man nicht alles für die bayrischen Piraten die schon sehnsüchtig auf den Ausweis warten.

Und so habe ich auch mein Versprechen “Jeder dem ich den Ausweis versprochen habe bekommt ihn am 24. Dezember untern Weihnachtsbaum” eingehalten. Nur in einem Fall nicht, ein Vorstandspirat aus der Oberpfalz, ja da hat Excel die Zeile abgeschnitten beim SVERWEIS und die Berechtigung nicht gesetzt. Verdammt.

Insgesamt habe ich 800 Ausweise und Briefe verarbeitet und zusammen mit den Spendenquittungen im Dezember 1000 Briefe versendet. Jeden einzelnen Brief von Hand liebevoll verarbeitet und mit einer schönen Briefmarke beklebt. Warum? Weil ich sowas gerne mache! Weil es mir die Piraten wert sind! Und weil wir keine Druckerei haben die das für uns erledigt!

In der neuen Software, so habe ich mir sagen lassen soll das übrigens ganz einfach gehen, denn die Stimmberechtigung setzt die Software. Und das Druckdatum wird auch einfacher gesetzt werden können, wenn nicht automatisch. Einfach auf Export klicken, den Dump erhalten und los drucken. Aber halt, *Seifenblase platzt*, Excel!!

Im Dezember sollte übrigens anfänglich auch der erste Export geliefert werden. Da am 15. Dezember 2011 Kassenschluss ist, könne man da den Übergang in die neue Software planen und durchführen, so dass ab dem 1.1. alle in der neuen Software loslegen können. Das hat für mich bedeutet, ok du verlierst am 15. Dezember den Zugang zum CiviCRM, sicherheitshalber nochmal einen Dump aller Daten ziehen.

Das große Bibbern und “wir arbeiten dran, alles wird gut”

Laut der einzigen Planungsinfo, die durch die Verwaltungsebene gegeistert ist, sollte die neue Software zum 1.1.2012 eingeführt werden. Die Info habe ich meines Wissens nie als Email auf der Verwaltungsliste im Bund gelesen, sondern man bekam es halt so mit. Zeitlich haben wir nun Mitte Dezember, Kassenschluss. In Bayern bedeutet das aber nicht, dass man die Hände in den Schoss legt, nein man macht dann eben was anderes, bzw. wird alles nur aufs neue Geschäftsjahr gebucht.

Unterdess kam eine Änderung in der Roadmap, die mir irgendjemand zugerufen hatte: Das CiviCRM wird erst zum Jahreswechsel abgeschaltet, nicht wie vorher angekündigt zum Kassenschluss. Ok, Dump umsonst – was solls. Dann eben zum Jahreswechsel. Tenor der damaligen Email “Ich mach alle VPN Zugänge platt”. Bedeutet: Neujahresemail versenden ist nicht. Die Email ist aber wichtig, denn durch die neue Finanzordnung und die Entscheidung der Bezirke dass die Gelder weiterhin beim Landesverband eingehen sollen, muss die Email zeitig raus, damit jeder auf das richtige Konto überweist. Verrechnungen innerhalb der Gliederungen mit Excel funktionieren nämlich so gut wie überhaupt nicht. Das liegt zum einen an den verschiedenen Formaten aber auch an den verschiedenen Arten und Weisen wie jemand Buchhaltung führt. Ergo sitzt man für eine Handvoll Buchungen gut an Excel um die in die Landesbuchhaltung zu integrieren, damit man die Überweisungen machen kann.

Nachdem wir es nun kurz vor Silvester haben (nur um wieder zeitlich uns einzurenken) kam erneut die Frage von mir ob denn nun das CiviCRM abgeschaltet wird oder nicht, denn bis dato wurde auch kein Export von mir angefordert um die Daten in die neue Software einzuspielen. Gut, das war zwar bisher nicht verlangt worden, denn es hieß dass die Daten im CiviCRM gepflegt sein sollen, damit der Export dann von den Sage-Importern gezogen werden kann, sprich man muss selber nichts anliefern, aber ich frug dennoch nach. Nur zur Sicherheit.

Nun hieß es, dass das CiviCRM doch online bliebe, da für die Genseks auch später noch der Switch auf die neue Software erfolgen könne. Das wäre ja kein Problem. Da ich die Sage kenne, dachte ich mir: Und wie sollen die dann buchen ohne Mitgliedsdaten? – Ich lass’ das mal so im Raum stehen. Und war sichtlich erleichtert, dass das CiviCRM nun doch online blieb. Somit wurde am 31.12.2011 der letzte Neumitgliederimport gemacht denn es hatte sich in den letzten Tagen des Wartens auf die Abschaltung doch einiges angehäuft.

Der Jahreswechsel

Wenn ich für meine Auftraggeber Buchhaltung mache, dann ist der Jahreswechsel einfach erledigt. Die notwendigen Buchungen sind im Vorjahr erledigt worden und können Software sei dank, einfach übernommen werden. Es folgt ein Saldenabgleich zwischen den Konten und wenn alles korrekt ist, kann es direkt weiter gehen. Doch wie macht man sowas bitte in Excel? Da die eine Tabelle ein weiteres Jahr nicht vertragen kann braucht man eine neue Tabelle. Und nun darf man die Zahlen von Hand tippen und übertragen. Allein wenn ich an diese Vorgänge denke stellen sich mir die Nackenhaare, denn jeder weiss dass getippte Zahlen immer Fehler erzeugen, deswegen muss so viel wie nur möglich mit direkter Übertragung durchgeführt werden (Formeln, Importe etc.).

Und dann kam genau das was ich angekündigt hatte: Innerhalb von 10 Tagen haben 1000 Piraten ihren Beitrag gezahlt. Zusammengefasst aus Überweisungen und Lastschriften. Eine Flut von Einzugsermächtigungen und Beitragsminderungen ergoß sich ins Wanninger – und wir denken dran wir haben CiviCRM und Excel. Solange jeder seinen Beitrag wie folgt angibt ist das kein Problem:

0000,Mustermann,Max,MB2012

Wie macht man das nun in Excel? Ganz einfach: Datensätze rein, Text in Spalten, Trennzeichen “,” und los gehts. Man hat dann die Mitgliedsnummer und alles sauber in einer Spalte und kann weiterarbeiten. Doch nicht jeder hält sich daran. Es kommen wildeste Verwendungszwecke, teilweise fehlen Name, Nummer oder es steht nur “MB201″ dabei. Gilt das nun für 2011 oder 2012? Nachfragen beim Piraten, keine Antwort erhalten, auf das aktive Jahr buchen und markieren.

Gleichzeitig eine Neuerung in Bayern: Der Schatzmeister schafft es doch tatsächlich allen Zahlern des Beitrages über 40 € eine Spendenbescheinigung auszustellen – und das innerhalb von einer Woche bei dem Ansturm. Ja Freunde, das ist ganz normal. Wenn ich beim LSVD meinen Beitrag bezahle bekomme ich auch innerhalb einer Woche den Schrieb. Selbst die SPD hat das hinbekommen. Aber wir als IT Partei schaffen sowas nicht. Doch es geht, mit einer Software noch viel einfacher.

Was ist eigentlich mit der Software? Es gab Neuerungen: Nun sollte jeder einen Dump einliefern. Die Beschreibung der CSV Datei erfolgte so:

Name;String;darf nicht leer sein
Vorname;String;darf nicht leer sein
Anrede;String;darf leer sein

Das bedeutet: Man nimmt nun eine Exceltabelle und muss die Felder abschreiben, denn anstatt eine CSV Tabelle vorzubereiten und als Anhang zu versenden oder in der Form abzuliefern:

Name;Vorname;Anrede;
nicht leer;nicht leer;leer;

Damit man einfach und unkompliziert die CSV Beschreibung aus der Mail kopieren kann, sitzen nun alle und kopieren die einzelnen Felder aus der Email und müssen kontrollieren ob nun alle da sind. Das war aber nicht der einzige Fail. Es wurde in dem Thread über den CSV Inhalt noch disktutiert, so wurden 5 Emails später, noch Felder nachgereicht. Gefühlte 40 Emails habe ich dann nach dem Geburtsdatum gefragt, “Stimmt das fehlt”. Super :)

Und jetzt erkläre mir bitte jemand, dass diese Vorgehensweise “professionell” ist, wie in Heidenheim schwadroniert wurde. Leute dass ist Bullshit, gerührter Bullshit und er stinkt zum Himmel dass es mir die Galle in die Augen treibt.

Der Export

Der Export wurde, nachdem ich nun die Felder kopiert hatte (denkt beim Lesen dran ich habe immer noch das Tagesgeschäft zu bewältigen, also ein tobendes Wanninger), angefertigt. Dauer: 12 Stunden. Von 12 Uhr nachts bis 12 Uhr am Morgen des 14. Januar 2012. Da sollte er fertig sein. Was wurde gemacht:

  1. Export aller Daten aus dem CiviCRM
  2. Anreicherung mit den Ausweisdruckdaten
  3. Anreicherung mit den Einzugsermächtigungen
  4. Korrektur der Schreibfehler (soweit “Excelmöglich”)
  5. Vereinheitlichung des Rufnummernformates

Den Export eingeliefert und übermüdet ins Bett gefallen. Seit dem Export habe ich das CiviCRM nur noch als Informationsbasis verwenden können. Edits hätten keine Auswirkung auf den bereits eingelieferten Export, so dass ab dem Zeitpunkt alle Änderungen liegen bleiben oder in eine Changelogdatei erfasst werden müssen. Nachdem ich manuelle Changelogpflege für unsinnig halte (Fehlerquelle) habe ich also beschlossen die Sachen liegen zu lassen, denn der Plan war, dass die Software nun asap innerhalb einer Woche eingeführt wird. Der Tenor war dabei dass in der Woche 16 – 22 Januar 2012 die Schulungen stattfinden sollten. Stattgefunden hat nichts. Dagegeben habe ich live den Zwist zwischen der BundesIT und dem Generalsekretär des Bundes mit erlebt. Das schafft Vertrauen dass es mit der Software bald weiter gehen wird – Nicht!

Das CiviCRM wird geschlachtet

Nachdem der Export eingeliefert war, wurde die Fehlentscheidung des Jahrhunderts getroffen. Das CiviCRM wurde abgeschaltet. Komplett – nichts ging mehr. Ich hatte nur noch eine Excelliste aller Mitglieder und eine Liste aller Buchungen. Diesen Monat kommen mehrere KV Gründungen, ein Bezirksparteitag auf mich zu und ich darf alles per Excel erstellen. Kein Klick Klick im CiviCRM und ich hab eine Mitgliederliste, nein: In Excel nach Bezirk filtern, in ein neues Blatt kopieren, das Blatt dann in eine neue Mappe verschieben. Alles nochmal kontrollieren, in ODS umwandeln und dann verschlüsselt versenden. Mit CiviCRM: Kontakte suchen, Mittelfranken, Template auswählen, CSV herunterladen öffnen und testen, versenden. Geht 3 x schneller.

Es geht also weiter, nur jetzt mit noch weniger Tools. Ich habe nun gar nichts mehr das mir stabile undveränderbare Daten liefert. CiviCRM ist zwar nicht unveränderbar aber es ist nicht so veränderbar wie in Excel. Eine Spalte verschoben und schon ist der Datensatz zerrissen und kann nie wieder anständig zusammen geführt werden. Im CiviCRM ist der Datensatz immer zusammen gefasst. Allein wenn ich an die ganzen möglichen Fehler denke, renne ich mich übergebend aufs Klo.

Da sitzt man nun also, ohne CiviCRM, eine sich beharkende IT und Verwaltung. Überforderung tritt an einigen Stellen ein. Es werden weitere Fehlentscheidungen getroffen als man feststellt, dass die neue Software noch lange nicht so ist, dass man in den Live Betrieb gehen kann, denn wie erklärt sich, dass nun noch SQL Abfragen für alle Gliederungen angelegt werden müssen? Sowas macht man vorher. Wurde der Import jemals getestet, die importierten Daten jemals validiert? Leute hab ihr jemals ein Projekt ERFOLGREICH umgesetzt? Scheinbar nicht, denn alle Grundregeln sind vergessen:

  • Schalte das alte System niemals ab wenn das neue noch nicht funktioniert
  • auf Deutsch: Reiss deine verdammte Scheisshausschüssel erst dann aus dem Bad wenn die neue im Flur steht oder Du musst den Arsch aus dem Fenster halten!
  • Denke immer an Murphy
  • Überlege Dir einen Rollback Plan
  • Informiere alle Beteiligten ausreichend und oft (lieber 10 Emails zu viel als 1 zu wenig)
  • Höre auf mit grossmütterlichem “Das wird schon mein Bub” Reden, sondern schaffe Fakten!
  • Teste das neue System ausreichend, validiere die Daten
Ob eine Validierung stattgefunden hat, weiss ich nicht, es gab keine Info dazu. Nachdem alles mit heisser Nadel gestrickt wird, gehe ich auch nicht davon aus, dass eine gemacht wurde.

Die Landesgeschäftsstelle in Bayern

Während all dem Tumult gab es in Bayern die Idee eine eigene Landesgeschäftsstelle zu errichten. Die Idee finde ich gut und habe ich auch unterstützt – die Umsetzung aber nicht. So wurden seit anbeginn immer Fakten geschaffen, denen sich der Landesvorstand nicht entziehen konnte. Und auch nachdem die LGS da war, werden weiter Fakten geschaffen:
Wir müssen einen Drucker kaufen, der kostet 1500 €, eigentlich ja 3000 € aber durch einen Deal sind es nur 1500 wovon die Differenz wieder gespendet wird und der Drucker dann ja quasi über die Parteienfinanzierung refinanziert wird. (Sinngemäß wiedergegeben)
Wir “müssen” einen Drucker kaufen? Und dann die Rethorik mit der Parteienfinanzierung – da sagt doch jeder der keine Ahnung hat, sofort: Ja kaufen! Geld kommt ja wieder rein. Ja klar kann das wieder reinkommen, aber wann! Auch hier muss man wieder Zahlen orakeln, denn ein Vorjahresvergleich kann nicht gezogen werden, wie man das üblicherweise macht bevor man so weitreichende Entscheidungen zieht. Doch die Vorjahre wurden ebenfalls alle mit Excel abgerechnet und die Schatzmeister behalten solche Listen gern. Aus dem Rechenschaftsbericht, so denn er dann bei einem eintrifft kann man einiges herauslesen, aber gerade was die Sachkonten angeht, fehlt die Summen und Saldenliste (zumindest habe ich die nicht gefunden).
Die ganze Einführung der Landesgeschäftsstelle brachte immer das Gefühl mit, dass wir uns gar nicht anders entscheiden können, denn es sind viele aktive Piraten im Hintergrund die mit einer negativen Entscheidung des Landesvorstandes vermutlich hingeworfen oder sich abgewendet hätten. Es wurde die LGS somit beschlossen zusammen mit dem BZV Oberbayern sowie KV München. Ich hoffe inständig dass die LGS das erfüllen wird was alle erwarten.

Der IST-Zustand – ich kann nicht mehr

Der IST-Zustand ist, dass das CiviCRM wieder läuft, allerdings mit den Daten vom 24.11.2011. Warum das so ist? Keine Ahnung. Vielleicht war die Datenbank im Sack und das ist das letzte Backup? In den letzten Tagen konnte ich nämlich rund um die Uhr arbeiten ohne dass ich pünktlich um 4 aus dem VPN geflogen bin. Ist nur eine Vermutung, freue mich wenn es anders als vermutet ist.

Buchhaltung: Weiterhin auf Excel. Wann die neue Software kommt ungewiss. Aber: Es stehen weitreichende Entscheidungen an: 2 Landesparteitage müssen beschlossen werden, ein Neumünster Zug will beauskunftet werden, wieviel Bayern zB beisteuern kann, ein Vorstandswochenende wird geplant. Öffentlichkeitsarbeit. Eine Landesgeschäftsstelle wird betrieben: Geplanter Geldumfang: 15 – 20 K € – Entscheidungen deren Grundlage Excel ist, Reporte die von Hand geschrieben werden.

Mitgliederverwaltung: Excel (wer hätte das gedacht) und die Neuerung dass jeder der umgezogen ist, einen Ausweis anfordert, austreten will die Meldung bekommt: Sorry wir stellen derzeit unsere Software um, Du musst warten. Das haben wir 2009 schon so gemacht, da musste man auch warten bis man überhaupt aufgenommen wurde. 3 Jahre später sind die Piraten immer noch so dilettantisch dass wir es noch nicht gelernt haben, dass man Mitglieder nicht vergräzt und monatelang auf eine einfache Aufnahme warten lässt.

Jetzt ist das Maß voll. Ich habe Angst dass mir der ganze Landesverband um die Ohren fliegt. Jede Ausgabe wird zum Zahlenorakeln, jedem Mitglied dem ich sagen muss, du musst warten, ist ein Geständnis, dass die Piraten unfähig sind Verwaltung zu machen. Dafür stehe ich nicht. Ich bin aufgestanden und stehe weiterhin für mehr Ausdünnung, Automatisierung und Professionalisierung in der Verwaltung. Da gibt es viele Punkte die man nehmen kann, ein Beispiel:

  • Warum drucken wir die Ausweise immer noch selbst? Es gibt Druckereien für sowas. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Datenschutz, weil dann darf man auch keinen Brief mehr versenden, denn die Post kennt ja den Empfänger!! Auf einem Ausweis steht übringens nur der Name, die Mitgliedsnummer und das Eintrittsdatum.
  • Warum drucken wir Spendenquittungen immer noch selber? Es gibt Firmen die das praktisch per Schnittstelle erledigen können. Francotyp-Postalia – die erledigen sogar Behördenschreiben, sind zertifiziert und auf das Postgeheimnis sowie Datenschutz verpflichtet. Wir Piraten wollen doch immer zeigen, dass wir uns mit Datenschutz auskennen. Ist “Auskennen” ein “Wir machen alles selber damit keine Daten rausgehen müssen” der richtige Weg? Nein! Kontrolliert mit den Daten umgehen, das ist das Ziel. Ein Schatzmeister kann so mit einem Klick 500 Briefe versenden. Für einen kleinen Obolus von 17 Cent pro Brief (und bei Mengenabnahme sogar noch günstiger) und das Material ist dabei schon enthalten! Die effektiven Kosten für die Erstellung dürften somit bei 5 Cent liegen. Im Umkehrschluss heisst das für mich ein Schatzmeister arbeitet um 5 Cent pro Brief zu sparen – und wir sind gegen Billiglohn? Beginnt eure Arbeit zu rechnen und nicht immer zu denken: Naja wenn wir das selber machen kostet es ja nichts. Klar wenn man die eigene Arbeitszeit nicht rechnet stimmt das. Aber Zeit ist ein wichtiges Gut, von dem wir alle zu wenig haben.
(die beiden vorstehenden Postings können Spuren von Polemik enthalten – bitte vorsicht für alle die die Essenz nicht verstehen)
“Am 25.Januar 2012 erklärte der Landesschatzmeister des Landesverbandes Bayern seinen Rücktritt. Die Gründe dafür sind die vollständige Lähmung und Wegnahme bzw. Vorenthaltung wichtiger Verwaltungswerkzeuge, die eine zeitnahe, ordnungsgemäße und verantwortungsbewusste Führung des Landesverbandes nicht sicherstellen können”
So könnte man den Blogpost in einem Satz zusammenfassen. Unter den vorgenannten, sehr ausfühlichen Punkten kann ich es nicht mehr verantworten 200 000 € zu verwalten, da die Gefahr dass Fehlentscheidungen durch falsche Informationsgrundlagen zu groß geworden ist. Die Entscheidung ist hart. Viele haben mich dafür angeschrien, beleidgt und ausgebuht. Aber für meine Entscheidung schäme ich mich nicht, denn sie muss durch jene verantwortet werden die mich dazu getrieben haben!

E N D E

Und damit beende ich meine Geschichte als Landesschatzmeister der bayrischen Piraten. Schade dass es hier endet – vorerst.

Meine Fehler

Was habe ich falsch gemacht? Nun ich habe auch vieles richtig gemacht. Zusammen mit dem vorherigen Vorstand und dem jetzigen haben wir dank der Berlin Wahl dem Landesverband ordentlich Leben eingehaucht. Die Richtung dass die Verwaltung durch den Landesverband erledigt wird, halte ich auch weiterhin für richtig, denn deswegen bedeutet es nicht, dass die Bezirke abhängig sind. Vielmehr erhalten sie durch den Landesverband einen Dienstleister der den Bezirken damit den Rücken für die wichtigen politischen Themen freihält.

Mein Fehler war es zu wenig aufzuschreien. Da ich eher der ruhige Typ bin, liegt es mir nicht wütende Emails auf eine Liste zu schreiben, da diese nur den Charakter der tobenden Witwe Bolde haben, aber niemand ernst nimmt. Meine Befürchtungen wurden nicht erhört. Eine Veröffentlichung hätte nur schnell einen Shitstorm eingebracht der sich eher gegen mich gewandt hätte, weil ich jemanden bloßstelle, anstatt die wahren Schuldigen erfasst. So sind sie eben, die Piraten.

Ich hätte mehr delegieren können, – das ist in der Tat ein Fehler. Das unterscheidet mich eben von anderen – so bin ich. Und seit Bingen wissen wir, dass nur Delegieren von den Piraten nicht gerne gesehen wird. Vorstände sollen bei den Piraten leisten und nicht nur delegieren und kommandieren, auch wenn die Basis das immer von sich gibt. In der Landesvorstandssitzung zählt nur was Du auf dem Tätigkeitsbericht stehen hast, nicht wem Du alles Arbeit aufgehalst hast.

Wen es wirklich trifft

Primär trifft es die Fehlentscheider nicht. Vielmehr trifft es den Landesvorstand, den Landesverband insgesamt. Dennoch, ich habe mich bis zum Ende aufgerieben, wurde mürbe gekocht, runtergeschluckt, verarscht und wieder ausgekotzt. Jetzt geht es an die Gesundheit. Und auch wenn ich als Kellerkind nicht der ÖKO Fanatiker bin, ich will noch länger leben und nicht mit 30 den ersten Herzinfarkt oder Schlaganfall hinter mir haben.

Ich hoffe dass Franz die Ausdauer und Kraft haben wird, die beiden Ämter nun gut bewältigen zu können. Ich bin mir sicher Franz wird ausreichend delegieren und findet auch jemanden an den er Delegieren kann.

Mein Hühnerhaus auf Koks (ich schreibe nicht wer das ist, die wissen das), wie ich euch immer liebevoll genannt habe, ihr werdet mir verdammt nochmal fehlen. Bayern braucht euch auch weiterhin, zieht das weiter durch, aber: Übernehmt euch nicht. Ihr seid beide genau mit dem gleichen brennenden Piratenherz bei der Sache wie ich es war. Doch mein Herz liegt jetzt im Koma und die Verwandtschaft steht mit Blumen am Bett.

Abschluss

Dieser Blogbeitrag ist gleichzeitig mein Tätigkeitsbericht. Ausführlich, detailliert und umfassend lang – wie immer. Wer die genauen Details wissen will findet diese in den Landesvorstandsprotokollen.

Was aus mir wird? Nun ich trete nicht aus, ich werde hier und da unerwartet auf einem Parteitag auftauchen, werde hier und da noch mitlesen. Aber Vorstandsamt ist für einige Zeit erst einmal passè. Ja das klingt danach dass ich es nicht ausschließe mich wieder in diese Arbeit zu stürzen. Denn etwas ganz ausschließen soll man nie. Ich habe bei den Piraten Freunde gewonnen und die möchte ich auch weiterhin behalten, bzw. in Kontakt bleiben.

 

Jan
20

Schlecker, Insolvenz und Kommunikation

(via @vinzv)

Mir ist zwar nicht bekannt ob das wirklich stimmt oder ob da nur jemand etwas nicht mitbekommen hat, aber wenn es stimmen würde, sollte die Führungsebene von Schlecker auch mal an der Unternehmenskommunikation Arbeiten. Zumindest dann, wenn es nicht der Insolvenzverwalter ist, der den Laden führt.

Jan
18

Vater werden ist nicht schwer…

Brief

Brief

…Vater sein hingegen sehr – jedenfalls darf ich das gerade erleben, denn ich darf kann meine Tochter nicht sehen obwohl sie exakt meinen Namen hat und sogar im selben Haus wohnt wie ich. Aber immerhin: Ich darf sie in rechtlichen Angelegenheiten vertreten.

Zum Vater gemacht hat mich übrigens vollkommen unerwartet die Acxiom Deutschland GmbH, einfach per Brief (JPG, nur eine Seite):

Sehr geehrter {Mein Nachname},

vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Verwendung der Adressdaten Ihrer Tochter. Folgende Daten sind in der Acxiom Datenbank zu ihrer Person gespeichert:

Name: {Mein Vorname} {Mein Nachname}
Adresse: {Meine Anschrift}
Telefonnummer (nur zu Identifikationszwecken): keine.

Die Adressdaten Ihrer Tochter wurden von dem Unternehmen

[...]

Dabei wollte ich doch eigentlich nur Auskünfte gemäß §34 BDSG und nicht gleich Vater werden :-(

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